Grand Budapest Hotel – Filmkritik

Eine Filmkritik in Gedichtform von FilmkritikenOD zu dem Film Grand Budapest Hotel von Regisseur Wes Anderson.

Was will ich lesen, was gestern war?
Gebt uns Filme von diesem Jahr!
Nach kurz dünken war mir klar:
Nö.

Ein Film bei dem die Story gleich,
jedoch an schönen Szenen reich.
Wirft man einen Stein in‘ Teich,
wird der Teich an Steinen reich.

Wie hieß der Film noch gleich, sag schnell.
Er heißt Grand Budapest Hotel.
Mit viel illustren Namen vollgepackt,
am Ende vier Oscars eingesackt.

This could be heaven or this could be Hell

© 20th Century Fox

Musik, Bild, Make-Up und Kostüm,
reicht das für den großen Rühm?
Meinen Geschmack traf er nur bedingt,
was mich zur nächsten Strophe bringt:

Er sieht gut aus und klingt auch schön,
das bin ich dank meinem Fön.
Der Look – oh ja – weiß zu gefallen,
denn Symmetrie steht über allem.
Links und Rechts perfekte Linien,
die dem Film als Kleister dienen.

Geschichte ist hier nicht so wichtig,
Wobei, das ist so nicht ganz richtig.
Er erzählt von einem Mann…
– Nein, von zweien!
Pardon! Er erzählt von zwei Mann,
deren Geschichte wir begleiten.

Der Ort ist eben erwähntes Hotel,
aber nur zu Beginn, wir reisen schnell
zu vielen anderen Etablissements.
Verlieren alle Ressentiments,
wenn wir den beiden die Daumen drücken,
das verrückte Labyrinth verrücken,
das sich Plot des Filmes nennt,
den man nicht braucht, wenn man bedenkt,
dass auch Jeunet zu allen Zeiten,
Charaktere und Inszenierung reichten!

Ebenda steht auch Wes Anderson,
dem Regisseur von GBH.
Erobert er den hohen Thron?

Bilder saustark anzusehen,
wem das genügt, wird die Lust nicht vergehen.
Dazu viele skurrile Protagonisten,
die ein belebtes Dasein fristen.

Doch am Ende nichts als Schein,
welcher Inhalt steckt im Reim?
Schön zu lesen – ja, mag sein.
Wir fegen jetzt mal besenrein:

Wem die Filme von Jeunet gefallen,
Amélie, Delicatessen, Micmacs oder Mathilde,
dem wird auch Grand Budapest Hotel ins Auge knallen.
Zeigt er sich doch im hübschen Gebilde.

You can check out any time you like But you can never leave!

© 20th Century Fox

Wer Freude an älteren Wes Anderson Werken hatte,
Rushmore, Tenenbaums, Tiefseetaucher, Moonrise Kingdom,
der steht auch bei Grand Budapest Hotel auf der Matte.
(Kingdom, hm, Kingdom? Vielleicht Wingman?)

Ich bedanke mich fürs Lesen,
das war´s auch schon gewesen.
Würde man in einer Richtersendung sagen,
würde man den Angeklagten nach der Vergangenheit befragen.

Wir zählen jetzt noch schnell die Schauspieler auf,
die Überlänge nehmen wir wie gewisse Schauspielerinnen in Kauf.

Ralph Fiennes, Willem Dafoe und Adrien Brody,
Harvey Keitel, Jude Law und Bill Murray.
Edward Norton, Tony Revolori,
Léa Seydoux und nochmal Adrien Brody.
Jason Schwartzman und Tilda Swinton,
der Typ von Zack! und Owen Wilson.

Allgemein kam der Film sehr gut an,
weshalb er auch euch gefallen kann.
Mir sagt die Art leider nicht zu,
stattdessen ein bisschen Snu Snu?

Die Kritik zu Grand Budapest Hotel wurde soeben auf Platz 9 unserer ersten zehn Kritiken gewählt. Lest mehr in der Top10 der bisherigen Kritiken.

Scotty, beam me up

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2 Gedanken zu “Grand Budapest Hotel – Filmkritik

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