Don’t Breathe – Filmkritik

Eine Filmkritik von FilmkritikenOD zum Horrorthriller Don’t Breathe von Fede Alvarez mit Stephen Lang und Jane Levy.

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© Sony Pictures

Hier stand ein Text frei nach dem Lied Don’t Speak von No Doubt:
(Songwriter: Nadir Khayat / Stefani Germanotta
Songtext von Don’t Speak © Sony/ATV Music Publishing LLC)

Aus Urheberrechtsgründen ist der Text von dieser Seite entfernt worden.

Worum geht es?

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© Sony Pictures

In Don’t Breathe geht es um drei Jugendliche aus Detroit, die in Häuser einsteigen, um ihren Traum vom Umzug nach Kalifornien wahr zu machen. Als sie hören, dass ein blinder Mann in einer verlassenen Nachbarschaft Unmengen an Geld sein Eigen nennt, zögern sie nicht lange. Was sich nach einem guten Plan mit einfacher Umsetzung anhört, entpuppt sich als wahrer Horrortrip.

Erinnert ihr euch noch, worüber ich mich bei der Kritik zu High-Rise aufgeregt habe? Am Anfang wird bereits eine Szene vom Ende gezeigt. Was dort noch zu verschmerzen war, schlägt hier dem entjungferten Teenager die Eingeweide raus. Warum zum Teufel kam irgendjemand auf die Idee, dass es bei einem Horrorthriller eine gute wäre, in der ersten Minute dem Zuschauer zu verraten, wie es mit zwei der Hauptpersonen weitergeht?
Das gleiche Problem ergibt sich aus dem Trailer, der gleichermaßen zu viel verrät. Daher folgender Tipp: schaut euch keine Vorschau zu Don’t Breathe an und wenn ihr es irgendwie vermeiden könnt, dann verpasst die ersten 120 Sekunden des Streifens. Zumindest dann, wenn ihr ein gutes Gedächtnis habt.

Fazit

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© Sony Pictures

Wenn ihr meinen Tipp beherzigt habt, dann könnt ihr einen spannenden und kurzweiligen Thriller genießen, der es aber dank einer seltsamen Entscheidung schaffen könnte, in eurer Gunst zu sinken. Denn so ganz allein auf die oben beschriebene Geschichte verlässt er sich dann doch nicht.
Abgesehen von dieser zumindest fragwürdigen Wendung war ich aber sehr angetan von Don’t Breathe. Das liegt an dem sehr gut spielenden Hauptdarsteller, Stephen Lang (Avater), das liegt an einigen spannenden Szenen in der Dunkelheit, das liegt an vielen schönen Kamerafahrten und das liegt an einer erfrischenden Laufzeit von unter anderthalb Stunden. Viel länger hätte der Film nicht gehen dürfen, denn er zeigt fast schon zu viele Enden.
Was mir weniger gut gefallen hat, war der Drehbuchkniff und wie er die Protagonisten in der Folge darstellte, waren die zu Beginn gezeigte Szene, und waren die hohe Konzentration auf Schusswaffengebrauch.


Unter dem Strich habe ich Don’t Breathe aber sehr genossen und wenn man ihn mit dem großen Müllhaufen vergleicht, der sonst an Horrorthrillern in die Kinos und Internettheken kommt, dann bleibt mir nichts anderes übrig, als eine Empfehlung auszusprechen. Das klang jetzt fast schon negativ. Ich spreche eine Empfehlung für diejenigen aus, die Lust auf einen spannenden Film haben, bei dem man auch mal vor Furcht den Atem anhält.

 

Ausatmen

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