Sully – Filmkritik

Eine Filmkritik von FilmkritikenOD zum filmischen Porträt Sully von Clint Eastwood mit Tom Hanks.

Komplett filmbezogen in unter 500 Wörtern | Kritik zum aktuellen Kinofilm

Handlung

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© Warner Bros.

Nachdem Clint Eastwood in seinem vorigen Film American Sniper einen Soldaten glorifizierte, der 160 Menschen das Leben genommen hat, widmet er sich in Sully einem Piloten, der 155 Menschen das Leben gerettet hat. Die wahre Geschichte, auf der sein neuester Film beruht, ereignete sich 2009 in New York: Flugkapitän Chesley ‚Sully‘ Sullenberger (Tom Hanks) musste zusammen mit seinem Copiloten Jeff Skiles (Aaron Eckhart) den Ausfall beider Triebwerke verkraften und trotzdem gelang ihnen das scheinbar Unmögliche – eine Wasserlandung mit einem Airbus A320, bei der alle Insassen überlebten. Und das ist kein Spoiler, denn 1. dürfte jeder von dieser Geschichte gehört haben und 2. verrät der Film das in den ersten fünf Minuten.

Kritik

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© Warner Bros.

Das ist zugleich auch mein größtes Problem mit dem Film. Es mag Makaber klingen, aber wie spannend wäre Titanic gewesen, wenn am Ende alle überlebt hätten? Sully ist kein Katastrophendrama, sondern ganz und gar Heldenverehrung. Es gibt zwar einen Nebenplot, in dem Sully damit konfrontiert wird, dass das Flugzeug eventuell noch auf andere, ungefährlichere Weise hätte gerettet werden können, aber dieser (spannendere) Teil macht leider nur etwa ein Drittel der Laufzeit aus. In der restlichen Stunde sehen wir u.a. die Landung aus drei Perspektiven, von denen jedoch derer zwei nahezu identisch sind. Die dritte Version kümmert sich um die Phase nach der Landung, in der aber keine Spannung aufkommt, weil man den Ausgang bereits kennt. Wer darauf Wert legt, sollte die Hoffnung fahren lassen. Sie kommt nicht mehr zurück. Dafür sieht man, wie in etwa alles abgelaufen sein mag. Das ist nicht spektakulär, aber handwerklich gut umgesetzt.

Fazit

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© Warner Bros.

Wie ihr rauslesen könnt, hatte ich meine Probleme mit dem Film und seinem Aufbau. Viele Szenen erscheinen mir irrelevant und dienen in meinen Augen allein zur Streckung der (eh schon kurzen) Laufzeit. Rückblenden, Wiederholungen, Telefongespräche und Personeneinführungen, die keinem großen Ganzen dienen. Ich schreibe das nur ungern, aber für mich hatte der Drehbuchautor große Schwierigkeiten, den Film auf eine kinotaugliche Lauflänge zu bringen. Dadurch, dass der Anfang und besonders das Ende aber den gelungenen Teil rund um die Ermittlungen der Behörden enthalten, fällt das nicht so stark auf, wie beispielsweise bei Girl on the Train, der wirklich nur zum Ende aus seiner eigenen Asche steigen konnte. Dank einer guten Kamera und überzeugenden Schauspielern kann man sich den Film dennoch anschauen und wird ausreichend unterhalten. Allerdings ist er kein Vergleich zu Eastwoods grandiosen Werken in der Zeit von 2004-2008. Zudem muss man damit leben können, dass der gesamte Film allein der Huldigung eines Mannes und der New Yorker Rettungskräfte gewidmet ist.

Alternative

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© Warner Bros.

Ich würde an dieser Stelle gerne Flight als Alternative nennen {was du damit auch getan hast}, bei dem ich wesentlich mehr Spaß hatte, der aber durch Spiritualität und eine unnötige Liebesgeschichte im Mittelteil ebenfalls Probleme mit der Erzählung offenbart. Dafür konzentriert er sich mehr auf das aber in: „er ist zwar ein Held, aber…“ Sully streicht die vier Buchstaben komplett aus seinem Wortschatz und statt Rhabarber bleibt am Ende nur ein H stehen. Ein H für Hero.

Hochziehen!
 
 
 

Bewertung auf Filmportalen (Stand: 06.12.2016)

Portal
Bewertung
Stimmen
IMDb
7,7 / 10
50.164
moviepilot
6,7 / 10
179
Filmstarts-User
3,4 / 5
26

Was schreiben die Bionic Six über Sully?

Der Plapperblog (solide & ganz gut) | flightattendantlovesmovies (ganz gut, plus Sichtweise einer Flugbegleiterin) | .kinoticket (sehr positiv) | Komm & Sieh (insgesamt verworren, aber starke Einzelmomente) | Popcornfilme (ganz gut) | Wessels-Filmkritik (positiv mit kleinen Fehlern)

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15 Gedanken zu “Sully – Filmkritik

  1. Ich hab den Film zwar nicht gesehen, bekam aber beim Trailer ein sehr ähnliches Gefühl. Tatsächlich, da schließe ich mich deiner etwas makaberen Perspektive an, hat der Film den Großteil seiner Attraktivität für mich durch sein Happy end eingebüßt

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    • Falls dich die Geschichte dennoch interessiert, dann kann ich S10E05 von MayDay – Alarm im Cockpit (Landung auf dem Hudson River) empfehlen. Die Folge hat sogar in der Machart ein paar interessante Überschneidungen, was den Film angeht.

      Gefällt mir

  2. Filme bei denen der Ausgang schon im Vorfeld bekannt ist, sind immer schwierig in der Verfilmung. Daher finde ich es gut, dass sie sich hier auf die menschliche Komponente konzentriert haben. Natürlich sind hier leichte Mängel zu spüren, aber meine Kritik wird wesentlich positiver ausfallen!

    Gefällt 1 Person

    • Wenn du ihn besser fandest, dann sollte deine Kritik dementsprechend besser ausfallen. Und wenn du deine Kritik das nächste Mal etwas früher veröffentlichst, dann werde ich sie auch im Meinungsbarometer unterbringen. Kritiken, die meiner widersprechen habe ich dort lieber als identische.
      Deinen ersten Satz möchte ich allerdings nicht unterschreiben. Dafür gibt es zu viele Gegenbeispiele, die es geschafft haben, aus einer wahren Begebenheit einen spannenden Film zu machen – obwohl man weiß, wie die Geschichte ausgeht.

      Schindlers Liste
      Into the WIld
      King’s Speech
      Ziemlich beste Freunde
      Social Network
      Wolf of Wall Street
      127 Hours
      JFK
      Argo
      Rush
      Titanic

      Vor allen Dingen wenn man sich die in den Kommentaren eins weiter oben stehende Doku über die Notwasserung anschaut, merkt man schnell, wie wenig Neues dem Film hinzugefügt wurde. Das muss man nicht schlimm finden, aber für mich hat das was mit Faulheit zu tun und kann nicht mit einer durchweg positiven Kritik belohnt werden (wobei ich die Kritik vor dem Anschauen der Doku geschrieben habe)
      Wenn man weiß, dass man Spannung nicht mit dem Ende hervorrufen kann, dann muss man sich anderer Methoden behelfen. Sully hat dies mit der Geschichte um die Behördenermittlung versucht, aber am Ende stand auch die nur dafür einen Helden zu verehren. Kann man machen, aber für mich gehört zu einem solchen Film ein Konflikt. Und den gab es nicht.

      Übrigens finde ich es gut, dass du bei deiner Meinung bleibst 😉

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      • Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich meine Kritik bestimmt auch früher veröffentlichen. Leider sieht es mit Zeit aktuell etwas mau aus, so dass ich schon froh bin, wenn ich es überhaupt ins Kino schaffe, geschweige denn auch die Kritik zu schreiben. Wobei meine Liste ungeschriebener Kritiken erstaunlich klein ist, im Gegensatz zu sonst… Aber ich hoffe noch diese Woche Sully als Kritik nachzuholen.
        Von deiner Liste habe ich nicht alle gesehen und von den gesehenen kannte ich vorher zum Beispiel nicht das Ende (zum Beispiel The King’s Speech, man konnte es sich zwar denken, aber die Geschichte um den stotternden König war mir vorher nicht geläufig). Und zum Beispiel bei Titanic wusste man zwar, dass das Schiff sinkt, da die Figuren aber fiktiv sind, war die Geschichte um diese Figuren neu und man konnte nur spekulieren, ob sie es beide schaffen können. Bei Sully war daher das Problem, dass es reale Personen waren und die Geschehnisse durch alle Medien gingen und das vor nicht allzulanger Zeit. Daher war allen der „Ausgang“ noch sehr präsent. Wie gesagt ich fand es gut, dass sie sich daher mehr auf die menschliche Komponente konzentriert haben und ein großer Teil der Handlung nach dem Absturz spielt. Ob man natürlich alle Ereignisse sofort verfilmen muss (Deepwater Horizon ist ja auch fast zur gleichen Zeit erschienen), halte ich für fraglich.
        Ich verstehe deine Argumentation, dass du die gesamte Verfilmung mit Faulheit gleichsetzt, da bereits in der erwähnten Dokumentation alles erzählt wurde. Allerdings würden dann immer mehr Filme aus der Kinolandschaft verschwinden, weil viele ja auf realen Ereignissen basieren, zu denen es bereits Dokumentationen gibt. Als präsentestes Beispiel fällt mir jetzt Snowden ein, der im September diesen Jahres erschien und sogar die Doku mit einbezieht. (Wobei man bei Snowden wieder positiv herausheben muss, dass er sich als zusätzlichen Punkt auf die private Beziehung Snowdens fokusiert hat).

        Um die Diskussion abzuschließen würde ich sagen, dass wir beide der Ansicht sind, dass es fragwürdig ist, die Geschnisse um die Landung auf dem Huson überhaupt zu verfilmen. Während du diese Tatsache in deine Kritik negativ mit einwebst, bin ich der Ansicht getrennt von der Tatsache, ob man die Thematik nun schlecht gewählt findet, den Film zu bewerten. Ich denke, dass ist der Konsens unserer Diskussion 😉

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        • Ja, das mit der Zeit ist so eine Sache. Muss da auch im Rhythmus bleiben und mich dazu zwingen. Der Sonntag hilft da meistens.

          Nach drei Kommentaren bereits einen Konsens suchen? So einfach kommst du mir nicht davon😉

          Ich bin nämlich nicht der Meinung, dass die Landung gar nicht hätte verfilmt werden sollen. Ich bin der Meinung, dass die Geschichte mit mehr Einfallsreichtum und für einen Film aufbereitet hätte verfilmt werden sollen. Wenn man sich mehr auf die Untersuchungen im Nachhinein konzentriert hätte, wäre ich vielleicht sogar zufrieden gewesen.
          Um auf Titanic zurückzukommen: der Vorteil war nicht, dass die Figuren fiktiv waren, sondern die Tatsache, dass nicht alle auf dem Schiff überlebt haben. Dass Rose nicht stirbt, wusste man ja von Anfang an und trotzdem hat es Cameron geschafft, dass man mit den Figuren mitfiebert. Dafür hat er zwei Drittel des Filmes der Charaktervorstellung geopfert, aber am Ende hat es sich in meinen Augen ausgezahlt.
          Snowden erzählt seine Geschichte anders als die Doku und erlaubt sich den ein oder anderen filmischen Kniff, mit dem er es durchaus rechtfertigt, gefilmt worden zu sein. Bei Sully sehe ich das eher nicht. Du darfst aber gerne die von dir angesprochene „menschliche Komponente“ nochmal in ein, zwei Sätzen erklären. Vielleicht verstehe ich da auch nur etwas falsch. Denn die Verehrung eines Helden ohne irgendwelche Konflikte oder negativen Aspekte ist für mich weniger menchlich als übermenschlich. Auch wenn das letzte Wort nicht so ganz passt.

          Und zu guter Letzt bin ich auch auf die dramaturgische Herangehensweise eingegangen, die in meinen Augen so einige Schwächen offenbart. Und das hat wenig damit zu tun, dass es sich um eine wahre Begebenheit handelt. Wenn man Rückblenden ohne Belang zeigt, dann frage ich nicht danach, ob diese der Wirklichkeit entsprechen oder nicht. Immerhin haben sich Drehbuchautor und Regisseur dafür entschieden, die Szenen einzubauen.

          Wir können gerne den Konsens eingehen, dass ich meine Gründe habe, wieso ich Sully zwar unterhaltsam, aber dennoch enttäuschend fand und du deine Gründe hast, wieso du das anders siehst. Letztlich will ich dir dein Gefallen an dem Film nicht madig machen, da ich selbst über jeden Film froh bin, der mir ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Aber Sully hat das leider nicht geschafft. Und das liegt an der Umsetzung und nicht an dem Umstand, dass er eine wahre Begebenheit erzählt. Denn wie schon geschrieben, gibt es genug Beispiele, die das besser hinbekommen haben.

          Freue mich auf jeden Fall über einen FIlm, bei dem unsere Meinungen getauscht sind und ich ihn um einiges gelungener fand.

          Grüße

          Gefällt 1 Person

          • Na ein Versuch war es wert, aber ist es nicht gerade der Reiz eines Filmblogs mit Menschen zu diskutieren, die anderer Meinung sind^^
            Zunächst finde ich immer noch, dass das Titanic Beispiel hinkt. Denn wenn Rose und Jack reale Personen gewesen wären und wir schon vorher in den Medien von ihrem traurigen Schicksal gelesen hätte, wen hätte dann das Ende überrascht? Die Figuren waren fiktiv, daher mussten sie ja auch vorweg eingeführt werden.
            Captain Sullenberger hingegen ist eine reale Person und da die Ereignisse 2009 und nicht 1912 waren, sind uns die Beteiligten viel bekannter. Da ist eine große Einführung der Personen einfach unnötig. Das meinte ich auch mit der unnötigen zeitnahen Verfilmung. Wenn man Sully in 20-30 Jahren verfilmt hätte, wären einem die Ereignisse wahrscheinlich nicht noch so geläufig und daher der erzählte Inhalt neuer.
            Außerdem wurde bei Titanic lediglich die Rahmenhandlung des sinkenen Schiffs aus der Realität übernommen, die Geschichte um Rose und Jack erfunden. Bei Sully wurden jedoch nur komplett reale Ereignisse erzählt. Es überlebten nun einmal alle Passagiere, daran konnten sie nichts ändern, um es spannender zu machen.
            Deswegen hebe ich ja die menschliche Perspektive hervor. Damit meine ich nicht die Heroisierung Sullys, sondern das Zeigen der Nachwirkungen, seiner Albträume und seiner Zweifel. Das er ständig hin und hergerissen wird, zwischen den Medien, die ihn als Held feiern und dem Ausschuss, die ihm menschliches Versagen vorwerfen wollen. Das sie sich darauf konzentriert und nicht auf die Notlandung selbst.

            Ich möchte Sully gar nicht in den Himmel loben, mir sind auch einige Mängel in der Umsetzung aufgefallen und die werde ich auch kritisieren. Dazu gehören die zusammenhanglosen Rückblenden aus Sullys Kindheit und Jugend, der unerzählte Strang mit möglichen familiären Problemen und das trotz kurzer Spielzeit durchaus Längen im Film entstehen. Ich finde nur den Kritikpunkt, dass Sully dadurch langweilig wird, weil alle überleben, nicht richtig (meine Meinung, ich will dir deine nicht aberkennen!). Und grundsätzlich wiegen für mich die genannten Kritikpunkte, in denen wir uns einig sind, bei mir weniger, weswegen ich den Film positiver in Erinnerung habe.

            Es gibt bestimmt einen Film, wo unsere Meinungen getauscht sind, habe in der Vergangenheit schon öfter Filme schlechter als die Allgemeinheit empfunden 😉

            Gefällt 1 Person

            • Na, zum Glück siehst du das mit der Diskussion genauso.

              Sully hätte auch fiktive Personen im Flugzeug behandeln können (was der Film teil- und unnötigerweise auch gemacht hat), allerdings war ja klar, dass alle überleben. Es hätte ihm also nichts gebracht, denn wenn alle überleben, dann überleben auch die fiktiven Personen. Ansonsten wäre es ein anderer Film geworden. Und da man sich an der Realität orientiert hat, muss man eben auf andere Weise für Spannung sorgen und da stimme ich mit dir überein, dass Sully das durchaus versucht hat. Aber dann wiederum frage ich mich, weshalb er die Landung gleich dreimal zeigt und die im mittelteil so ellenlang, obwohl man ganz genau weiß, dass alles gut geht.
              Das mit den 30 Jahren ist ein interessanter Gedanke, aber der Film sagt ja direkt zu Beginn, dass alle überleben. Von dem her nimmt er sich so oder so diesen möglichen Spannungspunkt. Und anstatt sich auf andere Dinge zu konzentrieren (die wir beide gut fanden), besteht Sully zu zwei Dritteln eben nicht aus diesem Drumherum.

              „Bei Sully wurden jedoch nur komplett reale Ereignisse erzählt. Es überlebten nun einmal alle Passagiere, daran konnten sie nichts ändern, um es spannender zu machen.“
              Sie hätten den Film beispielsweise fast komplett auf die Verhandlungen konzentrieren können und dort das ein oder andere (was sie bereits gemacht haben) hinzudichten.

              „Das sie sich darauf konzentriert und nicht auf die Notlandung selbst.“
              Das wäre schön gewesen.

              Aber im Grunde kann man deinen letzten Kommentar so stehen lassen. Mittlerweile wissen wir ja, wer was mochte und was nicht. Die sechs verlinkten Meinungen oben fanden ihn ja auch allesamt besser als ich. Und schlecht ist er, wie gesagt, gar nicht.

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              • Gut, ob sie die Landung nun dreimal zeigen mussten, sei nun dahin gestellt, wobei ich es sehr interessant fand, die Landung aus drei verschiedenen Sichten zu zeigen. So hatte man die Angst der Passagiere, die Verzeiflung des (ich glaube es war der) Towermitarbeiters und die Entschlossenheit des Piloten. Gerade die dreimaligen Rückblenden fand ich ein schönes stilistisches Mittel, um gerade nicht nur die bereits bekannten Tatsachen darzustellen. Und ein Film über eine Notlandung auf dem Hudson ohne diese zu zeigen? Da hätte es wohl viel mehr Kritik gehagelt.

                Wobei ich merke auch, dass wir die zeitliche Aufteilung unterschiedlich empfunden haben. Denn ich fand den Absturz selbst sehr kurz und schnell erzählt, ohne unnötige Schnörkel, während es dir glaube ich zu lange war.
                Ich fand eher die Darstellung seines inneren Konflikts etwas zu viel, wodurch für mich Längen entstanden. Und wenn sich die Handlung mehr auf der Verhandlungen konzentriert hätten, wäre glaube ich das gleiche, wie in „Die Frau in Gold“ passiert. Denn da gab es viele (auch sehr interessante) Verhandlungen, aber durch die Fülle, waren sie irgendwann nicht mehr so interessant wie am Anfang.

                Ich stimme dir zu, dass es vielleicht dramaturgisch etwas ungeschickt war, gleich vorweg zu stellen, dass alle Überleben. Wobei es mich weniger gestört hat, weil ich es auch interessant fand, wie sie es geschafft haben, dass alle Überleben. Denn nach der Notlandung war es ja doch wieder ein Spiel gegen die Zeit, bevor alle im eiskalten Hudson erfrieren.

                So jetzt muss ich es nur noch schaffen meine Kritik endlich fertig zu stellen^^

                Gefällt 1 Person

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