Meine Top10 des Jahres 2016

Herzlich willkommen zur obligatorischen Top10 des zurückliegenden Jahres, wie sie jede an- und unanständige Seite über Filme haben wird. Wir von FilmkritikenOD machen da keine Ausnahme, auch wenn ich nicht umhin komme, noch ein paar allgemeine Worte zu verlieren.

Das Filmjahr 2016

Von dem, was ich gesehen habe, muss ich leider sagen, dass 2016 gefühlt kein gutes Filmjahr war. Mit der Top10 habe ich mir wahnsinnig schwer getan. Und das nicht, weil es zu viele Kandidaten für nur zehn Plätze gegeben hätte. Ganz im Gegenteil. Das kann natürlich daran liegen, dass ich nur 57 Filme mit Starttermin 2016 gesehen habe. Allerdings werde ich mir allenfalls die ersten zwei Plätze auf DVD kaufen. Und das will schon was heißen.
Letztlich habe ich es aber doch geschafft, eine Top10-Liste auf die Beine zu stellen, in denen sich nur Filme befinden, die ihren offiziellen deutschen Kinostart zwischen dem 1.1.2016 und dem 31.12.2016 hatten. Hätte ich auch Filme reingenommen, die ich bereits gesehen habe, die aber erst 2017 außerhalb von Festivals erscheinen, dann wäre es mir nicht nur leichter gefallen, dann sähe die Liste auch komplett anders aus. Denn so viel sei geschrieben, 2017 ist bereits jetzt ein besserer Jahrgang. Freut euch drauf.

Weiter unten findet ihr eine Auflistung mit allen qualifizierten Filmen, die ich gesehen habe. Achja, es wird keine Flop10-Liste geben, da ich nicht einsehe, solch schlechten Filmen nochmal Aufmerksamkeit zu schenken.
Jetzt viel Spaß mit der Top10 und wenn ihr Lust habt, dann lasst mich doch eure Lieblingsfilme des Jahres wissen.

Platz 10: Der Bunker

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© Bildstörung / Drop Out Cinema

Sapperlott, eine deutsche Komödie in meinen Lieblingsfilmen des Jahres. Und was für eine. Ein junger Mann mietet sich zu einer dreiköpfigen Familie in eine Schneelandschaft ein. Der Sohnemann könnte ein Kommentar zu Donald Trump sein, sieht aus wie Oliver Pocher und ist geistig zurückgeblieben. Der Vater analysiert Witzbücher auf ihren philosophischen Gehalt, möchte aus seinem Sohn den nächsten Präsidenten machen und weiß mit dem Rohrstock umzugehen. Die Mutter scheint vom Teufel besessen, wird feucht ob des Wissens ihres Sohnes um die Hauptstädte aller Länder und statt Senf gibt sie gerne ihre Milch dazu.
Skurril wie The Lobster aber für mich ungleich unterhaltsamer. Die Interpretationsoberfläche springt einem zwar direkt ins Gesicht und der Einsatz von Filmmusik wird gerne übertrieben, aber ich hatte durchgängig meinen Spaß mit diesem Stück vom saftigen Mutterkuchen der deutschen Filmförderung. Ich würde ihn nicht unbedingt weiterempfehlen, da er dem ein oder anderen zu speziell und abgefahren sein dürfte. Allerdings bemerkt man die eigene Kompatibilität bereits innerhalb der ersten schön gefilmten zehn Minuten, also entgeht einem auch bei Nichtgefallen wenig Lebenszeit. Was ein Kompliment. Ich fand ihn amüsant und gelegentlich auch spannend. Und das genügt 2016 bereits für eine Top-Platzierung.

Platz 9: Midnight Special

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© Warner Bros.

Zwei Männer fahren mit einem belesenen Knaben durch die USA und werden von der Polizei, den nationalen Sicherheitsbehörden und einer religiösen Sekte verfolgt, die den Jungen für sich haben möchte.
Was der Film wahnsinnig gut macht, ist die Tatsache, dass er die Geschichte nach und nach aufdröselt und dafür weder Rückblenden, Monologe oder eine Erzählstimme benötigt. Zu Beginn wissen wir nicht mehr als meinen ersten Satz und zum Ende hin ergibt sich ein großes Ganzes, das großflächig auf Klischees verzichtet und stattdessen auf realistische Charaktere setzt. Normalerweise hätte mir das Ende nicht gefallen, aber in diesem Fall fand ich es stimmig in den Plot verwoben und wurde mit der Frage belohnt, ob man sein eigenes Leben für das eines anderen geben würde. Die Antwort suche ich nach wie vor, aber Platz neun ist mit Midnight Special würdig gefunden worden. Es gibt keine Action, keinen Humor, kaum Drama, aber doch ist er ein besonderer Film, da er erkannt hat, worauf es ankommt: dem Zuschauer den Blick in eine neue Welt zu öffnen, die zum Teil seine eigene ist und zum anderen Teil

Platz 8: Don’t Breathe

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© Sony Pictures

Mei, was fand ich die erste Filmhälfte spannend. Mei, was fand ich den Twist unnötig. Mei, was fand ich das Ende moralisch bedenklich. Trotzdem wurde ich gut unterhalten und letztlich ist es das, worauf es mir bei dieser Liste ankommt.
Drei Jugendliche wollen einen blinden Vietnam-Veteranen ausrauben, haben aber nicht mit dessen anderen Sinnen gerechnet, die ihn dazu befähigen, den Kleinstadtganoven das Leben zur Hölle zu machen.
Normalerweise ist bei Horrorfilmen für mich der Horror verflogen, sobald wir wissen, wer hinter der Maske des Bösewichts steckt. Durch den Kniff, dass der ältere Herr nichts sehen kann und sich stellenweise nur wenige Meter in Sichtweite von den Einbrechern befindet, kommt trotzdem kräftig Spannung auf. Wie angedeutet hätte es die Wendung nicht unbedingt gebraucht, obwohl ich trotzdem meinen Spaß eingeflößt bekommen habe. Dass man zu Beginn eine Szene vom späteren Teil des Filmes gezeigt hat, habe ich Don’t Breathe aber nach wie vor nicht verziehen. Was haben die sich dabei gedacht?! Trotzdem reicht es 2016 für Platz acht, da ich zu keiner Zeit das Gefühl hatte, das Kino gelangweilt oder wutentbrannt verlassen zu wollen und solide Horrofilme ein seltenes Gut geworden sind.

Platz 7: The Hateful Eight

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© Universum Film

Auch mit diesem Film habe ich so meine Probleme, da ich ihn für zu lang und falsch zusammengeschnitten halte. Aber Tarantino ist nunmal ein Meister des Dialogs und ich stehe auf Diskussionen, bei denen man beiden Seiten etwas abgewinnen kann. Zusätzlich handelt es sich hier zum Großteil um ein Kammerspiel und ich bin großer Fan der dadurch aufgeworfenen Klaustrophobie mitsamt der Fokussierung auf einzelne Schicksale und Konflikte.
Acht Menschen treffen in einer abgelegenen Hütte aufeinander. Ein Schneesturm macht es ihnen unmöglich, sich bis zum Morgengrauen aus der neu formierten Gruppe zu lösen. Jeder hat eine andere Agenda und bald fließt der erste Tropfen Blut.
Wenn ich diese Beschreibung lese, bekomme ich doch wieder Lust auf den Film, der so viel richtig macht, aber für meinen Geschmack leider etwas zu lang geraten ist. Trotzdem hat er sich seit Januar in mein Gedächtnis gebrannt und dadurch seinen Platz in dieser ehrwürdigen Liste verdient.

Platz 6: Eddie the Eagle

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© 20th Century Fox

Eddie the Eagle ist ein Unterhaltungsfilm. Er macht Spaß und nach dem Ansehen fühlt man sich besser als davor. Glücklicherweise verdreht er ein paar geschichtliche Tatsachen, um filmisch besser dazustehen. Etwas, das sich Sully z.B. nicht getraut hat. Wer einfach nur eine gute Zeit sucht, ohne mit großen Problemen konfrontiert zu werden, der ist hier an der richtigen Stelle. Es ist zwar kein Cool Runnings, aber das habe ich vom Filmjahr 2016 auch gar nicht erwartet.
Die wahre Begebenheit eines ehrgeizigen, britischen Skispringers, der seit seiner Jugend von der Teilnahme an den Olympischen Spielen träumt. Und im Gegesatz zu so vielen anderen Menschen träumt er nicht nur, nein, er macht auch etwas für die Erfüllung.
Viel mehr kann und brauche ich gar nicht schreiben. Wer Spaß sucht und nicht genug Geld für den Sauna-Club hat, der schaut sich ein paar saunierende Norweger in diesem Wohlfühl-Film an.

Platz 5: The Accountant

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© Warner Bros.

Obwohl es sich bei The Accountant um keinen Superheldenfilm handelt, bezeichne ich ihn trotzdem als den zweitbesten Superheldenfilm 2016. Er hat eine Origin-Story, einen übermenschlichen Protagonisten mit mehreren Schwachstellen und einen mehr oder minder selbst geschaffenen Antagonisten.
Ben Affleck spielt einen autistischen Buchmacher mit einer Inselbegabung in Mathematik und Kampfeskunst. Seine Fähigkeiten nutzt er, um schlimmen Leuten zu helfen. Als er bei seiner Arbeit zu viel erfährt, gerät er in Lebensgefahr. Und dann lernt er auch noch eine Frau kennen, obwohl er nicht mit Frauen reden kann.
So murksig die Beschreibung, so unterhaltsam fand ich diesen Film. Manchmal musste ich den Kopf schütteln, aber insgesamt war es mehr ein zustimmendes Headbangen. Dazu mehrere Überraschungen, einen stoisch passenden Ben Affleck als Drax, der Zahlenzerstörer, und krachende Action. Hier wurden mein inneres Kind, mein sinnsuchendes Jetzt und mein hoffentlich beruhigtes Zukunfts-Ich gleichermaßen angesprochen. Der bessere Bourne und der bessere Jack Reacher des Jahres 2016.

Platz 4: Spotlight

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© Paramount Pictures

Für mich der wichtigste Film des Jahres. Verbunden mit der Hoffnung, dass sich die clickbaitgeilen, kommerzgierigen Möchtegernjournalisten der mittlerweile In Werbeindustrie umbenannten Zeitungsbranche ein Beispiel daran nehmen.
In Spotlight geht um eine Gruppe Enthüllungsjournalisten, die den großen Missbrauchsskandal der amerikanischen Kirche aufdeckt und das trotz aller Widerstände.
Ganz im Zeichen von Die Unbestechlichen (1976) dreht sich alles um die Recherchearbeiten, die es benötigt, um eine landes- und in diesem Fall sogar weltweite Affäre an die Öffentlichkeit zu bringen. Bei Spotlight stets verbunden mit der traurigen Thematik, dass es verdammt noch mal Kinder waren, die davon betroffen sind und es so viel Abschaum gibt, der einfach nur wegschaut und nichts tut außer dem Zweitschlimmsten: zu schweigen.
Wie ihr merkt, nimmt mich die Thematik etwas mit und könnte der Grund dafür sein, wieso nicht nur das wahnsinnig gute Darstellerensemble Schuld daran trägt, dass Spotlight sich Platz vier erobert.

Intermezzo vor dem großen Finale

Wenn ich ehrlich bin, dann beginnt die richtige Top-Liste erst mit der nächsten Platzierung. Die Filme davor haben mir ganz gut gefallen, aber der Funken ist aus welchen Gründen auch immer nicht völlig übergesprungen. In den letzten Jahren hätte es bis auf Spotlight keiner der Filme in meine persönliche Top10 geschafft. Bei den Dreien, die jetzt kommen, sieht die Sache anders aus. Sie haben es wirklich fertig gebracht, mich in ihren Bann zu ziehen und mir so etwas wie die angestrebte Realitätsflucht zu gewähren. Danke dafür.

Platz 3: Arrival

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© Sony Pictures

Oberflächlich ein Drama um die Landung von Aliens auf der Erde. Unter der Haut schwelt so viel mehr und will entdeckt werden. Was macht Sprache aus uns? Die Fielmann-Frage, ob wir unser Leben nochmal genauso leben würden wie beim ersten Mal. Was bedarf es für den Zusammenhalt der Menschheit und wieso gibt es so viele Konflikte auf der Erde unter denen nur einer leidet, die Menschen? Philosophisch wertig und wer sich nicht dafür interessiert, bekommt immer noch einen interessanten Gegenentwurf zu Independence Day & Co. geliefert, bei dem es eben nicht nur um die actionreiche Auslöschung des gemeinsamen Feindes geht. In einer Zeit, in der wir (wie immer) am Scheidweg zwischen Diplomatie und Angriffskrieg stehen, konzentriert sich Arrival weniger auf den weltumspannenden als auf den inneren Konflikt der Protagonistin.
Wenn ich am Ende eines Filmes erstmal eine Minute durchatmen muss und am liebsten gar kein Wort verlieren möchte; wenn mich meine Mitkinogänger wegen meines apathischen Gesichtsausdrucks halb belustigt und halb entnervt anschauen; wenn ich erst gar nicht aus der geschaffenen Trance aufwachen möchte, dann ist es ein Film nach meinem Geschmack. Dann war es Arrival 2016.

Platz 2: Nocturnal Animals

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© Universal Pictures

Auf Platz drei hatten wir Amy Adams in einem philosophischen Drama, eingebettet in einer Alienlandung. Auf Platz zwei haben wir Amy Adams in einem philosophischen Liebesdrama, eingebettet im spannendsten Thriller 2016.
Seine Ex-Frau bekommt sein Manuskript zugeschickt, in dem es um einen sinnlosen Terrorakt geht, der eine Familie entzweit. Die trostlose Geschichte ist ihr gewidmet. Fasziniert liest sie weiter und es läuft auf ein Ende hinaus, das trotz aller offenen Interpratationen vor allen Dingen eines ist: tieftraurig.
Nocturnal Animals ist genau mein Film. Spannender Thriller, abgründige Charaktere, verwobene Geschichte innerhalb der Geschichte, kein dummdreistes Ende, Interpretationsstoff, Abrechnung mit der Oberfläch(er)lichkeit und ein Film über Liebe ohne ein Liebesfilm zu sein. Durch meine persönliche Bindung zum Gesehenen war ich bei der Erstsichtung mehr als Begeistert und bin es immer noch. Wobei dieser Satz nur der Streckung dient, damit es vom Layout passt. Nocturnal Animals ist in meinen Augen grandios und daher auf meinem Platz zwei der zehn besten Filme 2016.

Platz 1: Deadpool

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© Twentieth Century Fox

Eine Liebesschnulze auf Platz eins? Dass ich das noch erleben darf. Aber I Love You Wade Wilson macht trotz eines blassen Liebes-Konkurrenten so viel Spaß, dass ich weder beim ersten Mal mit der deutschen Synchro noch beim zweiten Mal im Kino mit dem Orginalton aus dem Lachen herausgekommen bin. Und wenn ich ganz ehrlich bin, dann habe ich nicht nur einen Lust- sondern auch einen Trauertropfen verdrückt. Schluchz.
Eine Traumfrau, die ab sofort als Paradebeispiel für den Ausdruck Freak in the Sheets steht, ein um seine Filmherkunft wissender Anitheld, der mit Meta-Ebenen und politisch inkorrekten Sprüchen jongliert, sowie humoristische Einfälle, die für zehn andere US-Komödien ausgereicht hätten, machen I Love You Wade Wilson zu meinem ungeschlagenen Highlight 2016. Ja, er hätte noch besser sein können, aber das gibt mir eher Grund zur Freude, wenn ich an Teil II denke. Dass er als Nebeneffekt seines Erfolges dafür sorgt, dass der nächste Wolverine-Film endlich ein R-Rated bekommt, ist in dem Lobeshymen noch nichtmal eingenäht.

Das war sie also die große Abschlussliste 2016. Vielleicht stimmt ihr mit der ein oder anderen Platzierung überein, vielleicht findet ihr Deadpool zu schmalzig, vielleicht sähe die Liste anders aus, wenn ich 200 Kinofilme mehr gesehen hätte. So oder so, 2016 ist endlich vorbei.
Hier gibt es nichts mehr zu sehen. Geht. Chicka-chickahhhh.

…nach oben…


Kinofilme, die ich 2016 gesehen habe

  • 10 Cloverfield Lane
  • Anomalisa
  • Arrival
  • Assassin’s Creed
  • Bad Neighbours 2
  • Batman v Superman (Extended Cut)
  • Captain America: Civil War
  • Creed
  • Daddy’s Home
  • Deadpool
  • Der Bunker
  • Der Nachtmahr
  • Der Spion und sein Bruder
  • Die dunkle Seite des Mondes
  • Die Unfassbaren 2
  • Doctor Strange
  • Don’t Breathe
  • Eddie the Eagle
  • Ein Mann namens Ove
  • Everybody wants some
  • Ghostbusters (Extended Cut)
  • Girl on the Train
  • Green Room
  • Hardcore
  • Hateful Eight
  • High-Rise
  • Independence Day 2
  • Jack Reacher 2
  • Legend
  • Mängelexemplar (die ersten 10 min)
  • Mike and Dave
  • Neon Demon
  • Nerve
  • Nocturnal Animals
  • Office Christmas Party
  • Pets
  • Phantastische Tierwesen…
  • Purge 3
  • Raum
  • Rogue One
  • Sex & Crime
  • Spotlight
  • Suicide Squad
  • Sully
  • Swiss Army Man
  • The Accountant
  • The Big Short
  • The Lobster
  • The Nice Guys
  • The Revenant
  • Toni Erdmann
  • Vier gegen die Bank
  • Wie Männer über Frauen reden
  • Willkommen bei den Hartmanns
  • X-Men Apocalypse
  • Zoolander 2
  • Zoomania

…nach oben…

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25 Gedanken zu “Meine Top10 des Jahres 2016

  1. Deadpool liegt auch bei mir klar auf Platz 1.
    Eddie the Eagle, Arrival, The Hateful 8 und Spotlight schaffen es auch in meine Top 25 (ich hab 96 Filme gesehen, also gibt es bei mir eine Top 25 😉 )
    Die anderen habe ich leider alle nicht gesehen.

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  2. Ich habe noch ein bisschen was vor bis zum Jahreswechsel – aber so viel sei verraten: „The Hateful 8“, „Nocturnal Animals“ und „Arrival“ sind auch bei mir weit oben. „Midnight Special“ fand ich auch sehr gut, aber für die Top10-15 wird’s nicht ganz reichen. „The Lobster“ und „Der Nachtmahr“ waren übrigens meine beiden Top-Filme des Jahres 2015 – die konnte ich damals schon im Rahmen der Viennale bewundern.

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  3. Ich habe leider dieses Jahr so wenig Filme wie schon lange nicht mehr gesehen. Mit den Filmen, die ich verpasst habe, könnte man eine eigene Top10 Liste füllen. Aber immerhin schön, dass bei dir Zoomania mal nicht auftaucht 😉

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    • Wenn ich eine Moralpredigt bekommen will, dann gehe ich in die Kirche und nicht ins Kino
      das mal sehr überspitzt zu Zoomania

      Schade, bei dir wäre ich auch ganz angetan gewesen – vor allen Dingen im Kontrast zu deiner Liste, auf welche Filme du dich 2016 gefreut hast. Finde es immer ganz interessant zu sehen, was sich am Ende von der Vorfreude bewahrheitet hat.
      Dann lass uns doch gemeinsam ein Beispiel an Morgen Luft nehmen und 2017 wieder unbefangen häufiger ins Kino gehen, um Kino in seinen Ursprüngen zu genießen.

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  4. Schöne Liste, von „Der Bunker“ habe ich noch nie was gehört. Wir haben sogar ein paar Überschneidungen.:) So sind „Arrival“ und „Nocturnal Animals“ definitiv auch in meiner Top Ten für Filme aus dem Jahr 2016, „Hateful Eight“ und „Spotlight“ waren in meiner Top Ten für Filme aus dem Jahr 2015. Das hat aber damit zutun, dass sich in meinen Listen nur Filme mit einem offiziellen amerikanischen Kinostart des jeweiligen Jahres befinden. (weil ich einfach hauptsächlich dort ins Kino gehe). Ich arbeite derzeit noch an meiner Liste, aber mein Filmjahr 2016 war ein sehr gutes.

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    • Dass mit Arrival und Nocturnal Animals konnte man schon sehr gut aus deinen Kritiken herauslesen, daher überrascht mich das jetzt nicht.
      Wenn ich nach den amerikanischen Starts gehen würde, dann wäre das Kinojahr 2016 für mich ebenfalls um einiges besser ausgefallen. Ein bisschen beneide ich dich schon, aber da ich nicht gänzlich von Flugangst verschont bin, ist das schon okay.

      Der Bunker wird vermutlich nie in irgendeinem amerikanischen Kino laufen. War selbst in Deutschland stark unterrepräsentiert.

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    • So ist`s recht. Siehst du dich eher bei den anständigen oder den unanständigen Seiten?

      Fandest du Midnight Special so schlimm?
      Ich empfand ihn als gut gemacht und war trotz der Thematik, die mich ansonsten eher abtörnt (Looper letzte halbe Stunde), die ganze Zeit angetan.
      Aber keine Sorge, ich sehe kaum eine Top10-Liste, bei der ich mich das nicht auch Frage. Aber hat man es mal verdaut, dass Filmgeschmack vollkommen subjektiv ist, dann wird man damit fertig 😉

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      • Was meinst du mit anständig/unanständig? Bei Midnight Special bin ich im Verlauf immer mehr in meinem Groll versunken. Ich kann es nicht anders sagen. Erst gespannt, schnell gelangweilt, dann nur noch abgenervt. Nichts hat einen richtigen Bogen bekommen. Das Kind war mir so fern, wie es nur sein konnte und seinen Eltern habe ich diese Überzeugung auch nicht abgenommen.

        Subjektiv, genau. Aber nicht mehr dieses Jahr liebes Filmkritikenod 😉

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