Er ist wieder da – Filmkritik(?)

Adolf Hitler

Mein Kampf mit dem Film Er ist wieder da

Zwei Bände in einem Band
Ungekürzte Ausgabe

Erster Band: Die nationalsozialistische Bewegung

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© Constantin Film

Keine glückliche Bestimmung gilt es mir hier heute niederzuschreiben, da das gesprochene Wort mächtiger als die Schrift. Proletarier mit verlebtem Erfahrungsschatz gehören nicht in ein gemeinsames Reich. Nein, nein: das Deutsche Volk besitzt solange kein moralisches Recht zum Verständnis geschriebener Texte, wie die Rassenhygiene sie nicht vom Zionismus emanzipiert. Und doch war es mir eine kleine Aufgabe mit großem Ziel, auf dieser Seite in der deutschen Geschichte verewigt zu werden.
Auf dieser von den Strahlen deutschen Märtyrertums vergoldeten Seite, kritisch dem Geiste, sinnig dem Verstande nach, ward es der Inbegriff von einem in Würde erfülltem Gelübde, mich am Jahrestag meiner Verurteilung den Lesern zu stellen. Der Entschluß gereift, die Entschlossenheit gefasst:

Ich lernte den Volksempfänger seinem Sinne nach verstehen und begreifen. Ein Film, wenngleich nicht von Leni Riefenstahl, Gott sei ihrer gnädig, über die Verkörperung meiner Selbst. Ein Film, der die Massen voranzauberte in jetzige Zeiten und aus dem Nebelschleier die trockene geschichtliche Erinnerung an mich zur lebendigen Wirklichkeit formte. So mein Wunsch für die deutsche, die arische Wiedergeburt. Die allgemeine Heuchelei, mit der die Macher es nicht verstanden, nach außen den Anschein zu erwecken, wie man es in meiner Abrechnung zu lesen vermag.

Einen Koffer mit Kleidern und Wäsche in den Händen, mit einem unerschütterlichen Willen im Herzen, fuhr ich meine elektronische Datenverarbeitungsanlage in den bereiten Zustand und begann meine Ausführung mit den Worten: Keine glückliche Bestimmung gilt es mir hier heute niederzuschreiben, da das gesprochene Wort mächtiger als die Schrift.
Die jämmerliche Verfallserscheinung, die sich deutsche Lese- und Rechtschreibschwäche nennt, macht es nötig, mich zu wiederholen. Hat die deutschvölkische Rassenmischung mit dem Esperanto zu dieser Knechtschaft der eigenen Sprache geführt? Ich kann es nur mutmaßen und muß es als unverdiente Niedertracht des Schicksals ansehen, daß mich jene, die ich ansprechen zu gedenke, nicht in dem Maße verstehen können, wie es einem Satz mit drei Kommata in früheren Depeschen und Zeitungsberichten noch möglich war.

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© Constantin Film

Auferstanden aus Ruinen singt heutzutage niemand mehr; warum auch?! Der tiefsitzende Stachel der russischen Zwangsherrschaft wohnt auch in meinem Herzen inne, das selbst meine treuesten Gefährten durch das katastrophale Schicksal des Deutschen Reiches als pochenden Stein keinen Tribut mehr zollen. Die schurkenhafte Antikriegshetze erreichte den Mittelpunkt Europas und machte den Angel- und Drehpunkt der westlichen Politik zu einer Randerscheinung. Nun hatte man die Folgen dieses Irrsinns zu tragen.
Wie gestern erst zieht an mir Bild um Bild vorbei, sehe ich mich im Kreise meiner lieben Kameraden eingekleidet, dann zum ersten Male ausrücken, exerzieren usw., bis endlich der Tag des Ausmarsches kam. Und heute? Die Unfruchtbarmachung des deutschen Militärs verbirgt in jedem Siegesjubel über eine neue Heldentat einen leisen Tropfen Bitternis. Mein vermeintlicher Tod ist ein Mahnmal der Unsterblichkeit geblieben. Doch nicht das entsetzende Geschrei und Gejammer derer, die sich auf meinen Namen berufen und mit ihm schleunigst die Tarnkappe der Lüge über ihre eigenen Ohren ziehen, sondern der himmelhoch jauchzende Jubel derer, die mit übertriebener Deutschfreundlichkeit den Ultramontanismus bewerben und dank internationaler Solidarität mit einem Schlage das Propagandaschrapnel der Zinsherrschaft in die Köpfe der gedankenlosen Folgschaft jagt, klingt in den Helmen der Marschkolonnen nach.

Es wäre die Pflicht einer besorgten Staatsregierung gewesen, nun, da der deutsche Arbeiter wieder den Weg zum Volkstum gefunden hatte, die Verhetzer dieses Volkstums unbarmherzig auszurotten. Stattdessen organisieren die meineidigen Verbrecher selbst die Revolution, die sie nicht zu stürzen, sondern wieder zu wählen gedenkt.
Was aber muß man nun tun?

Zweiter Band: Eine Abrechnung

Wir saßen dann da, selten zu heller Glut begeistert, mitunter keinesfalls zu Tränen gerührt. Das Glück ward umso schaler, als dieser Regisseur es nicht verstand, aus Vergangenheit aber die Konsequenzen für die Gegenwart zu ziehen. Wie mit Blindheit für die Schönheit meines Antlitz geschlagen, wandelte er an der Seite eines Leichnams und glaubte in den Anzeichen der Verwesung gar noch Merkmale neuen Lebens zu entdecken. Es genügt hier, nur festzustellen, daß ich im Grunde genommen schon in der frühesten Spielzeit zu einer Einsicht kam, die mich niemals mehr verließ, sondern sich nur noch vertiefte:
Daß nämlich die Art geschichtlichen Denkens, wie es sie für ein solches Projekt bedarf, nicht in die Hände eines Komikers gelegt werden darf.
Diese Art des Denkens hat mich auch in der Folgezeit nicht verlassen, wenn der „politische“ Regisseur sich mehr um Figuren aus den provinzialen Flegeljahren bemüht, denn um die nationasozialistische Bewegung und ihren Kopf der Hydra. Die deutsche Landeshauptstadt besitzt nunmehr ein verhältnismäßig schlechtes Theater, möchte man nach dieser Vorstellung meinen.

Ein verfaultes Drehbuch wird durch eine strahlende Kamera nicht im geringsten ästhetischer gemacht, ja, es ließen sich höchste Schönheitsideale gar nicht rechtfertigen, wenn ihre zur Schau Steller gleichzeitig im Geiste verkommene und verkrüppelte, in den Charakteren willensschwache, schwankende und feige Subjekte zeichneten.
Sicherlich wird man durch Erfahrung aus einem grundsätzlich feig veranlagten Menschen keinen mutigen zu machen vermögen, allein ebenso sicher wird auch ein an sich nicht mutloser Mensch in der Entfaltung seiner Eigenschaften gelähmt, wenn er durch Mängel einer Literaturvorlage in seiner schöpferischen Kraft und Gewandtheit gehemmt und dem anderen von vornherein unterlegen ist.

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© Constantin Film

Meine idealisitischen Mutmaßungen ob dieses Werkes versanken nach wenigen Minuten im polnischen Ackerboden, der so unfruchtbar, wie ich es mir von den Gegnern des Schutz- und Trutzbundes gewünscht hätte. Stereotypen verwurzelt in sagenhaften Erzählungen über die Führergestalt und verräterische Witzigtuereien auf Kosten derer, die einst der NSDAP gedient, geben dem willenlosen Spektakel zwar eine komische Tragik aber keine tragische.
Operation am offenen Herzen ohne wissenschaftliche Ausbildung steht auf dem Lehrplan dieser aus der Zeit gefallenen entarteten Kunst, die ein jugendliches Gehirn im allgemeinen mit Dingen belastet, das es zu fünfundneunzig Prozent nicht braucht und daher auch wieder vergißt. Ein Zwitterding aus dem, aus was das Brot gemacht, und aus dem, was aus dem Brote wird.

Erst in zweiter Linie wird die Merkkraft des Gehirns gefordert, wenn man sich in Gedanken nach den einzelnen Elementen fragt, aus denen dieser Film genäht. Zum zweitausendsten Mal über dem Feuer wieder erwärmte Kalauer erheitern die Lunge derer, die sie selten benutzen. Tausende von Drehstunden wurden einer Sache hingegeben, die für den Zuschauer später ohne Wert und Unterhaltung ist. Auch der Einwand, daß dieser Stoff zur allgemeinen Bildung gehört, ist unrichtig, nachdem man das nur vertreten könnte, wenn uns nicht die Amerikaner mit Die Welle bewiesen hätten, daß sie sich in ihrer Besatzerzeit eine Menge parasitär angeeignet hatten.
So müssen wirklich wegen der zweitausend Menschen, für welche die Kenntnis dieses Machwerkes von Nutzen ist, achtundneunzigtausend umsonst gequält werden und wertvolle Zeit opfern.

Der normale Durchschnittsmensch ist aber kein Adolf Hitler. Für ihn ist der Film in erster Linie dazu da, ihm jenes Maß geschichtlichen Einblicks zu vermitteln, das nötig ist für eine eigene Stellungnahme in den politischen Angelegenheiten seines linkischen Zeitgenossentums. Er wird sich selbstverständlich nicht mit allen und den kleinsten Details zu beschäftigen haben. Dazu kann auch dieser kleine Film genügen; denn der ist für den normalen Durchschnittsmenschen umfangreich genug, für einen wie mich aber dennoch viel zu beschränkt. Ist es die Aufgabe eines Kunstproduktes, dafür zu sorgen, daß endlich eine Weltgeschichte geschrieben wird, in der die Rassenfrage getilgt und ein blindes Miteinander zur dominierenden Stellung erhoben wird?
Daß man auf solche Weise nicht zu einer wahrhaftigen Nationalbegeisterung zu kommen vermochte, liegt auf der Hand. Es fehlt diesem Film die Kunst, aus dem geschichtlichen Werden unseres Volkes einige wenige Namen positiv herauszuheben, anstatt allen Deutschen den vermeintlichen Spiegel vorzuhalten und ein gleichmäßig verbindendes Band um die ganze Nation zu schlingen. Man hat es nicht verstanden, die wirklich bedeutsamen Männer unseres Volkes in den Augen der Gegenwart als überragende Heroen erscheinen zu lassen, die allgemeine Aufmerksamkeit auf sie zu konzentrieren und dadurch eine geschlossene Stimmung zu erzeugen. Der biedere nationale Patriotismus schien angenehmer und leichter erträglich als die brausende Leidenschaft höchsten menschlichen Stolzes.

…nach oben…

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