Cam – Filmkritik(?)

Filmkritik zum Camgirl-Thriller Cam (2018)

Seit dem 16.11.2018 auf Netflix | Schaut vor der Kritik am besten einen Trailer an
Tut mir Leid, entgegen eines Pornofilmes kann man bei einer Camshow nicht vorspulen

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© Netflix

Hey Leute, ich bin’s: Benjamin von FilmkritikenOD. Willkommen zu meiner neuesten Filmkritik. Heute zum Cyber-Thriller Cam von und auf Netflix. Freut ihr euch schon? Also ich ja. Bin richtig aufgeregt. Vor so vielen Leuten eine Filmkritik zu schreiben. Öffentlich. Wow! Da kribbelt es bei mir am ganzen Körper. Da möchte ich mich selbst berühren. Aber leider brauche ich zum Tippen beide Hände. Und mit den Füßen bin ich nicht so gelenkig. Außer ihr spendet mir 200 Tokens, dann mache ich das natürlich *Zwinkergrinsen*. Nur 200 Tokens, Leute. Andernfalls schreibe ich die Kritik weiter. Auch schön. Vielleicht seid ihr nur deswegen hier. Gefällt euch das? Wie ich auf die Tasten hämmere. Oh ja. Anschlag auf Anschlag. 10 Finger gleiten über die dreckige Tastatur. Klatschen muss es! Oh ja. Macht euch das so geil wie mich?

Wer zum Teufel ist das? Ich bin Benjamin von FilmkritikenOD. Wie hat er sich hier eingeloggt? Hilfe, mein Account wurde gehackt! Leute, lest doch nicht einfach zu, was er hier schreibt. Er ist nicht ich. Ich bin ich. Glaubt mir doch. Nicht weiterlesen! Das hier ist ein Schwindler. Ein Cyber-Krimineller, der sich mit meiner Identität rühmt. Glaubt ihm kein Wort, glaubt mir.
Wie war nochmal mein Passwort? Achja, 1234rückwärts.
User does not exist.
Was? Aber er schreibt doch gerade unter meinem Account?!

4.000 Tokens später

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© Netflix

Danke, Ga-Mo! So viele Tokens, das ist wirklich nett. So langsam wirst du mein Lieblings-Leser. Dafür tippe ich jetzt ein Wort nur für dich:
Superkalifragilistigespialigetisch. Und wie die Tastatur dabei klappert. Ich weiß, dass du da drauf stehst. Oh, wir haben einen neuen Nutzer. Milw (movies I like to watch). Hallo, Milw! Schön, dass du hier bist. Ich hoffe, dir geht es gut und dir gefällt, was du liest. Ich bin häufiger hier. Du auch?

Leute, hört auf, für diesen Schwindel Tokens zu bezahlen! Ich bin FilmkritikenOD.

GEBLOCKT!

Bereits zwei Leser, ein neuer Rekord. Jippieh! Lasst uns gemeinsam feiern. Ihr dürft euch gerne anfassen, während ich tippe.
Cam ist ein Cyber-Thriller, dessen Anfang ich sehr genossen habe. Dieser wartet direkt mit einer Überraschung auf. Oh ja. Ihr steht auf Überraschungen, oder? Wie wäre es mit einer Private-Show? Nur du darfst mir zulesen, wie ich die Kritik weiterschreibe! 10.000 Tokens. Traut euch ruhig. Ich beiße nicht. Außer, ihr bezahlt dafür.
Und auch das Ende, das stellenweise an Enemy mit Jake Gyllenhaal erinnert, weiß insofern zu überzeugen, dass es zum Nachdenken anregt. Oh, jetzt bin ich fast direkt zum Fazit gekommen, so heiß war ich schon. Gerade nochmal gut gegangen. Hihi.

Ohmibod auf höchster Stufe

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© Netflix

Jaaaaaaaaa, jaaaaaaaaaaaaaaaaaaa.

Du, ja du. Schau nicht auf den anderen. Richte deine Aufmerksamkeit nur auf mich. Er erzählt dir lügen. Gut, nicht unbedingt lügen. Aber er verschweigt das Wesentliche. Ich nutze die kurze Zeit, um dir die Wahrheit zu präsentieren. Denn Cam hat zwar einen interessanten Beginn. Aber danach fällt er nicht nur durch die schauspielerischen Leistungen stark ab. Obwohl die Macher in Interviews angaben, dass sie den Beruf als Camgirl in ehrgeiziger Weise darstellen wollten und sich an Whiplash und Black Swan orientiert hätten, erinnert besonders die erste halbe Stunde stark an den schwachen Girlhouse. Die Branche wird beinahe ins Lächerliche gezogen und die Hauptfigur macht einen sehr unsympathischen Eindruck. Den wird sie auch nicht los, als ihre Cyber-Identität gestohlen wird. Und eine andere ihren Platz als Camgirl einnimmt. Leider kommt hinzu, dass fast alles, worauf sich der Film konzentriert, auch ohne diese Doppelgängerin(?) funktioniert hätte: Die Mutter bekommt heraus, was ihre Tochter macht. Das Camgirl muss sich mit unliebsamer Konkurrenz und notgeilen Typen auseinandersetzen. Spannung kommt allein durch die Filmmusik auf. Eine Bedrohung gibt es nicht wirklich. Eine Szene wird beispielsweise als solche dargestellt, aber der Zuschauer weiß bereits, wie es weitergeht. Und die Hauptfigur eigentlich auch. Nur das Drehbuch wollte, dass sie geschockt spielt. Unglaubwürdig.
Der einzige Grund, warum man den Film mit manch nerviger Kamerabewegung weiterschaut, ist der, dass man im Unterbewusstsein wissen will, wie er ausgeht. Aber leider nervt das Ende insofern, dass

GEBLOCKT!

Puh, das war der Hammer. Ich habe euch vorgewarnt, dass ich sehr schnell komme, wenn ich mir mit Wattestäbchen die Ohren säubere.
Bis zur nächsten Kritik!

…nach oben…


Bewertung auf Filmportalen (Stand: 18.11.2018)

Portal
Bewertung
Stimmen
IMDb
6,2 / 10
1.268
moviepilot
5,9 / 10
24

 

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