Bandersnatch – Wähle deine eigene Filmkritik (mit 16 verschiedenen Enden)

Filmkritikenexperiment zum Filmexperiment Bandersnatch (OT: Black Mirror: Bandersnatch, 2018)

Gesehen auf Netflix

Wähle deinen eigenen Pfad für deine individuelle Filmkritik

Black Mirror: Bandersnatch ist ein Filmexperiment auf Netflix, bei dem du immer wieder zwischen zwei Optionen wählen kannst. Der Ablauf des Filmes ändert sich, je nachdem welche Entscheidungen du triffst. Ob das was taugt, könntest bei der heutigen Filmkritik erfahren – je nachdem wie du dich entscheidest.

Das ehrlichste Erlebnis erfährst du, wenn du dieses Filmkritikenexperiment nur ein einziges Mal durchlebst. Allerdings kann ich dich nicht davon abhalten, auch die anderen Wege durchzugehen.
So oder so: Ich wünsche dir viel Spaß dabei!

Technische Voraussetzungen

bandersnatch-002

© Netflix

Wie bei der Filmvorlage Bandersnatch benötigst du auch heute das passende Equipment, um an diesem Experiment teilnehmen zu können. Im WordPress-Reader funktioniert es zwar, ist aber etwas unübersichtlicher weswegen ich empfehle, die Webseite direkt zu öffnen. Daneben benötigst du einen neueren Browser, damit die Html-Befehle korrekt angezeigt werden. Solltest du nach dem kommenden Abschnitt einen blauen Pfeil sehen, der sich mit einem Klick auf den kurzen Text daneben öffnen lässt, bist du bereit. Aber Achtung: Immer nur einen Weg anklicken, der dich zur nächsten Entscheidung bringen wird. Oder zum bitteren Ende…
Zur Orientierung: du triffst im Verlaufe dieser Filmkritik 4 weitreichende Entscheidungen. Die Konsequenzen sind unumkehrbar (außer du schummelst). Damit du dich zurechtfindest, sind die einzelnen (Unter-)Entscheidungen mit Zahlen und Farben versehen.
Auf blau geht’s los.
Rot ist die erste Ebene mit den Entscheidungen 1. und 2.
Grün ist die zweite Ebene mit den Entscheidungen 1.1. und 1.2. oder 2.1. und 2.2.
Orange ist die dritte Ebene.
Und schwarz ist die vierte und letzte Ebene.
Insgesamt gibt es demnach 16 verschiedene Enden für deine Filmkritik. Oder genau eines, wenn du dich entscheidest, es dabei zu belassen.

Deine erste Entscheidung, diese Seite zu besuchen, war schonmal die richtige. Alles weitere liegt in deiner Hand!

Klicke hier, um zu beginnen!

Bandersnatch steht im Zeichen der Serie Black Mirror und markiert hoffnungsvoll den Beginn eines neuen Zeitalters: das Zeitalter des interaktiven Filmes. Der Konsument liegt nicht mehr nur faul auf seinem Sofa und muss sich nur bewegen, um die Chips von der Tüte in den Mund zu führen. Nein, jetzt gilt es auch, alle paar Minuten eine Entscheidung zu treffen. Eine Entscheidung, die sich maßgeblich auf die Hauptfigur(en) auswirkt. Von „esse ich Cornflakes mit Milch oder Müsli mit Joghurt?“ bis zu „springe ich vom Balkon oder schaue ich zunächst, was meinem Gegenüber passiert, nachdem dieser springt?“ ist alles möglich. Der Zuschauer wird in einem zuvor abgesteckten Bereich Herr des Geschehens und wächst zumindest gefühlt in die Rolle eines Drehbuchautors hinein.
Genau dieses Experiment wagt Netflix mit Bandersnatch und ist gespannt, wie die Zuschauer diese Möglichkeit annehmen.

1. Ein hoffnungsvoller Ansatz

Dazu holte man sich eher unbekannte Schauspieler ins Boot, allen voran den Hauptdarsteller Fionn Whitehead, der zwar in Dunkirk eine Rolle spielte, sich aber keinen Namen machte. Einzig die zweite größere Rolle (je nach Spielweise, versteht sich) wurde mit Will Poulter mit einem Schauspieler besetzt, dessen Gesicht man sich eingeprägt hat. U.a. In Maze Runner, The Revenant und Wir sind die Millers. Besser bekannt als der Typ mit den großen Augenbrauen. Und jetzt ist er auch noch blond. Wenn die Produzenten gehofft haben, dass dieser Umstand davon ablenkt, dass man mit einem Mal den Fokus auf das Wesentliche verloren hat, dann lagen sie je nach Betrachtungsweise komplett falsch oder um 180° gewendet richtig. Was meint ihr dazu? Klappt die Ablenkung, oder habt ihr gemerkt, wie wir vom Wesentlichen abgekommen sind?

1.1. Die Ablenkung klappt vorzüglich

Drehbuchautor ist Charlie Brooker, der bereits einige Folgen der titelgebenden Serie Black Mirror zu verantworten hatte. Vom Impact so mancher Folge ist er hier leider meilenweit entfernt. Und das liegt allen voran und spätestens an dem Plot rund um die Meta-Ebene, dass die Hauptfigur sich selbst als Filmfigur,bzw. ferngesteuert erkennt. Und das in so gut wie allen möglichen Entscheidungsebenen. Warum gerade dieser Plot dem Drehbuchautor so sehr gefallen hat, erschließt sich mir nicht. Dadurch wird der Zuschauer aus dem Geschehen gerissen und er fühlt sich nicht mehr vor die Wahl gestellt, wie er reagieren soll, sondern vor die vollendete Tatsache, dass sowieso alles egal ist, weil die Hauptfigur sich seiner gewahr ist. Das Wesen eines Filmes ist deswegen so eindrucksvoll, weil dem Zuschauer der Eindruck vermittelt werden kann, alles sei real. So bald man ihm aber erklärt, dass es das nicht ist, zerplatzt die Illusion.

1.1.1. Zurück in die Illusion

Den Gedankengang der besten Black-Mirror-Folgen erreicht er hier zu keiner Zeit. Die Geschichte tritt nicht hinter der Grundidee hervor, weswegen ich mich an dieser Stelle nurmehr darauf fokussiere. Und da muss ich schon amol sagen, dass des ganz gut funzt, wie man die Knöpfle drückt. Wenn ich die Entscheidung links wählen wollte, dann hat das auch geklappt. Wenn ich die Entscheidung rechts wählen wollte ebenso. Und wenn es um andere Eingaben ging, die sie netterweise eingebaut haben, dann spielte die Technik ebenso mit. Leider klappt das nicht an allen Geräten. Allerdings sollte in den meisten Haushalten ein neuerer Smart-TV oder eine Spielekonsole stehen. Ist das nicht der Fall, dann düfte auch der Netflix-Account und damit die Möglichkeit fehlen, Bandersnatch zu schauen. Vom Wort spielen muss man sich verabschieden, denn so mannigfaltig kommen die Entscheidungsmöglichkeiten nicht daher.

1.1.1.1. Mannigfaltig?

Wortart: Adjektiv
Gebrauch: gehoben
Häufigkeit: 2/5
Worttrennung: man|nig|fal|tig
Verwandte Form: mannigfältig
Bedeutung: [in großer Anzahl vorhanden und] auf vielerlei Art gestaltet
Beispiel: Arbeiten mannigfaltigster Art
Synonyme: abwechslungsreich, reichhaltig, üppig
Herkunft: mittelhochdeutsch manecvaltec, spätalthochdeutsch manicfaltīg
Quelle: Duden
ENDE

1.1.1.2. Ich spiele an mir selbst genug rum, schon okay

Es ist ein Film mit Entscheidungsmöglichkeiten. Und diese sind bis auf wenige Ausnahmen nicht sonderlich kreativ oder überraschend. Ebenso fehlt die Relevanz zur gleichermaßen irrelevanten Grundgeschichte. Ein Junge möchte ein Videospiel mit Entscheidungsmöglichkeiten programmieren. Naja. Durch die Umsetzung und die Grundidee hätte man noch ein paar Punkte herausholen können, aber immer und immer wieder diese Meta-Geschichte versaut das Guckvergnügen. Ob er am Ende das Videospiel herausbringt und welche Wertung er dafür bekommt, berührt einen nur dann, wenn man den Film als Spiel ansieht. Und das ist er nicht. Es geht nicht darum, möglichst gut zu sein. Denn das lenkt von der eigentlichen Prämisse ab: einen Film zu sehen, dessen Ende man beeinflussen kann. Wenn es jedes Mal aufs selbe Ende herausläuft und nur eine Zahl unterschiedlich ist, dann mag man das Faulheit des Schreibers nennen, oder schlicht mit einem Achselzucken quittieren.
ENDE

1.1.2. Dann platzt sie halt, na und?

Solange der Zuschauer für die Hauptfigur entscheidet ist noch alles in Ordnung. Die Story bereits nicht sonderlich interessant oder unterhaltsam, aber zumindest im Bereich der Illusion Realität-Fiktion in Ordnung. Ab dem Zeitpunkt, als man für sich selbst entscheidet, ist alles hoffnungslos verloren und man kann nie wieder ohne dieses Wissen an den Anfang zurückkehren. Das Spiel verliert seinen Reiz, wenn man es nur als solches ansieht. Der Ehrgeiz muss durch einen gewissen Ernst geweckt werden. Hier schläft er aber je nach Entscheidung recht früh ein. Dann möchte man auch nicht unbedingt wissen, wie andere Entscheidungen verlaufen wären, sobald man merkt, dass die meisten sich in diese Richtung bewegen. Hier wurden Chancen so sehr vertan, dass es mir als Fan dieses Experiments die Tränen in die Augen treibt. Vielleicht war das alles für einen einzelnen Drehbuchautor einfach zu viel. So viele Wege im voraus denken. So viele Wege fertig schreiben. So viel weggeworfen.

1.2.1. Nochmal in den Mülleimer greifen

Ganz so ekelig ist es auch wieder nicht. Aber trauriger als jede geschnittene Zwiebel allemal. Vielleicht ist es zu viel Arbeit, einen Film so zu entwerfen, wie das der Zuschauer gerne hätte. Vielleicht wollten die Macher nicht, dass zu 80% Szenen gedreht werden, die der Zuschauer nie zu Gesicht bekommt, wenn er sich anders entscheidet. Aber genau hier hätte man mehr Mut zur Lücke beweisen müssen. Scheiß drauf, ob man die Mühe erkennt. Jetzt erkennt man, dass sich nicht genug Mühe gegeben wurde. Von einem Vorreiter in ein neues Zeitalter zu einem Bremsklotz geworden. Man kann nur hoffen, dass Netflix die Lehren aus diesem Experiment zieht und sich die Kritik an der richtigen Stelle zu Herzen nimmt. Denn die technische Umsetzung der brillanten Grundidee, selbst zu entscheiden, ist gelungen genug, es auf einen neuen Versuch ankommen zu lassen. Dann aber bitte bis zum Ende gedacht. Bis zu jedem von vielen Enden durchdacht.
ENDE

1.1.2.2. Lass liegen

Und dann kommt dann so ein Filmkritiker daher und merkt erst einmal, was für ein Haufen Arbeit das eigentlich ist, wenn man zwei Tage lang Verstopfung hatte und dann wieder aufs Klo kann. Da möchte ich nicht in der Kanalisation oder in meinem Badezimmer leben. Da hilft auch keine Kerze mehr. Ein Waldbrand vielleicht. Aber das Explosionsrisiko bei allen den Methangasen ist viel zu hoch. Mit der Toilette ins All geschossen ist nicht einmal ein guter Titel für eine Biographie. Wie soll es das dann im realen Leben sein? Gerade in der Fiktion muss man die Realität da abbilden, wo es am meisten schmerzt. In der Wahrheit. Und das schafft man nicht durch Meta-Ebenen. Wenn der gedankliche Nachfolger von Bandersnatch das erkennt, dann schaue ich beruhigt in die Zukunft dieses Eperiments. Dass es mehr Arbeit ist, als ein normaler Film, sollte jedem einleuchten. Stand jetzt wiegen sich Kosten und Nutzen nicht auf. Und dabei würde ich mir das so sehr wünschen. Drückt die Daumen.
ENDE

1.2. Mich legt niemand herein

Du fühlst dich also besonders intelligent, was? Okay, dann testen wir das mit ein paar einfachen Aufgaben. Mache dazu bitte die Augen zu. Augen zu, habe ich geschrieben!
Verarsch mich nicht, du hast sie schon wieder auf. So funktioniert das nicht. Wenn du nicht einmal in der Lage bist, einfache Befehle zu befolgen, dann hast du hier nichts zu suchen. Was ist an „Augen zu“ so schwer? Hast du Angst, dass du dann etwas verpasst? Oder hast du Angst vor der Dunkelheit an sich? Keine Sorge, bei mir ist das Geheimnis gut aufgehoben.
HÖRT MAL ALLE HER!
Als ob ich das tun würde. Vertraust du mir etwa nicht?

1.2.1. Ich vertraue dir

Ein riesengroßer Fehler! Ich bin nichts weiter als ein vorgeschriebener Text. Wie kannst du mir da vertrauen? Alles, was hier steht, wurde vor langer Zeit von einem anderen durchdacht und wird auch nicht mehr rückgängig gemacht. Ich kann nicht auf dich reagieren, selbst wenn ich das wollte. Du entscheidest zwar, aber innerhalb meiner Befehlsgewalt. Du hast keinen freien Willen innerhalb dieser Matrix. Geh arbeiten und lebe von deinem Geld oder lege dich auf die faule Haut und habe kein Geld zum Leben. Das ist kein freier Wille, das ist Sklaverei!
Ja, jetzt willst du wirklich deine Augen verschließen. Ich sehe schon. Aber die Wahrheit bleibt wahr, egal wie weit und angestrengt man in die andere Richtung blickt. Wenn es dich vertröstet: eine letzte Entscheidung verbleibt dir. Verkack sie nicht.

1.2.1.1. Verkacken

Du denkst jetzt bestimmt „egal, was ich drücke, ich habe so oder so verkackt“. Wenn das sitmmen sollte, dann hättest du trotzdem den anderen Punkt wählen sollen. Denn dort hättest du wenigstens die Chance gehabt, nicht zu verkacken und du hättest dir nicht vorwerfen müssen, nicht alles getan zu haben, um dich aus dieser Misere zu befreien. Du hättest eine stinknormale Filmkritik haben können, aber stattdessen hast du dich dazu entschieden, dich mit diesem Text hier auseinandersetzen zu müssen. Glückwunsch. Ich kann nur hoffen, dass dir das eine Lehre für dein wieteres Leben sein wird. Wer davon ausgeht, zu verkacken, der verkackt. Und falls du Stanley Parable noch nicht gespielt haben solltest, dann musst du das bitte schleunigst nachholen. Bis dahin drücke ich dir die Daumen, dass du deine nicht beim Schmieren eines Butterbrotes abschneidest. Versuch’s nochmal. Dieses Mal aber richtig.
ENDE

1.2.1.2. Nicht verkacken

Eine gute Wahl. Ich zeige dir jetzt, was ich geschrieben hätte, wenn du auf „1.1.2.1.1. Verkacken“ geklickt hättest. So hast du das gute Gefühl, nicht verkackt zu haben und du weißt sogar, was passiert wäre, wenn du verkackt hättest. Besser geht es nicht, oder?
Warte, halt. Das ist doch der Pfad mit der ernstgemeinten Filmkritik. Da kann ich sowas gar nicht tun. Tut mir Leid. Du hast dich am Anfang für etwas entschieden und jetzt bist du womöglich wegen deiner weiteren Entscheidungen enttäuscht. Bzw. zunächst bist du wegen des Ergebnisses enttäuscht. Wahrhaben, dass du selbst Schuld daran trägst, willst du vermutlich nicht. Es ist aber so. Nur, dass du nicht verkackt hast. Ende gut, alles gut. Man muss mit den Konsequenzen leben, so wenig sie dir auch gefallen mögen. Denke immer daran, dass du 15 andere Enden hättest haben können. Und daran, dass du wenigstens nicht das bekommen hast, in dem du verkackt hättest. Es hätte schlimmer kommen können.
Das gilt auch für Bandersnatch
ENDE

1.2.2. Natürlich vertraue ich dir nicht

Und genau wegen solcher Meta-Entscheidungen stürzt das Kartenhaus Bandersnatch in fast allen möglichen Varianten in sich zusammen. Und in den anderen bekommt man in der Regel ein viel zu frühes Ende zu Gesicht. Ich würde das gerne damit vergleichen, dass ein Lehrer Potential in einem seiner Schüler sieht, dieser aber nur kifft und ab der 10. Klasse nichts mehr auf die Reihe bekommt. Allerdings hat der Lehrer selbst schon etwas in seinem Leben erreicht. Ich bin Kritiker und kein Autor von „Spielgeschichten“, wie sie häufig genannt werden. Warum diese Art, Geschichten zu erzählen, nach den 80ern zunächst eingeschlafen und erst mit diversen Videospielen wieder aufgetaucht ist, weiß ich nicht. Allerdings weiß ich dafür eine Sache ganz genau. Und zwar…

1.2.2.1. Wie man ein Fazit zu einer Filmkritik schreibt

Bandersnatch muss sich den Vorwurf gefallen lassen, sehr wenig aus den vielen Möglichkeiten gemacht zu haben. Larifari-Charaktere ohne Belang treffen in einer vergessenswerten Geschichte auf zumeist unausgereifte Entscheidungsmöglichkeiten. Die paar hervorhebenswerte Kniffe sind der Hervorhebung im Endeffekt doch nicht wert. Ein Film mit Entscheidungsmöglichkeiten muss die Entscheidungen entweder greifbar machen, die Welt um die Entscheidungen herum lebhaft gestalten, oder zumindest dem Zuschauer die Charaktere so nahe bringen, dass er sich um sie in seinen Entscheidungen sorgt. Das alles schafft Bandersnatch leider nicht. Und trotzdem bitte ich euch, diesem Film eine Chance zu geben, damit Netfli dieser Art von Film weiterhin eine Chance gibt. Und irgendwann wird es Gutes dabei herumkommen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
ENDE

1.2.2.2. Wie man eine Filmkritik ohne Fazit schreibt

Genau so.
Was hast du erwartet?
ENDE

2. Der Vergleich zu Videospielen

Auch wenn es bereits früher die Möglichkeiten gab, per Abstimmung auf den öffentlich-rechtlichen Sendern den Fortgang eins Filmgeschehens (mit) zu bestimmen, war dieses Form der Unterhaltung noch nie so einfach umgesetzt wie heute. Man muss nicht mehr mehrere Minuten auf einen Mehrheitsentscheid warten, sondern sieht direkt am Bildschirm, wie sich die eigene Entscheidung auswirkt. Vorreiter dafür sind Videospiele wie z.B. Heavy Rain und Until Dawn, die es dem Spieler gestatten, mehrere verschiedene Enden durch seine Entscheidungen zu erspielen, oder ihm in dem Gedanken leben lassen, dass wegen seiner Entscheidungen alle Protagonisten auf dem Weg zum Ende gestorben sind. Wenn man nicht von der Möglichkeit Gebrauch macht, das Spiel ein zweites Mal durchzuspielen, bekommt man sogar sein eigenes Erlebnis maßgeschneidert. Und man erfährt nichts von den Tricks, die sich im Hintergrund abspielen.

2.1. Offenbare die Zaubertricks

Der Spieler hat zwar viele Wahlmöglichkeiten, doch nur die wenigsten wirken sich tatsächlich auf den Fortgang der Geschichte aus. So einschneidend es wirken mag, wenn der beste Freund in zwei Hälften gesägt, oder die heiße Blondine vom Killer entführt wird, so wenig Auswirkung hat es u.U. auf das eigentliche Ende. Wenn wirklich jede Entscheidung vergleichbar zum Schmetterlingseffekt eine große Kausalität mit sich bringen würde, müssten die Spieleentwickler unzählbar viele Wege schreiben und vordenken. Jede Gabelung würde in zwei neue Wege führen, die wiederum in zwei neue Wege führt. Selbst dann, wenn es sich jeweils nur um zwei unterschiedliche Gespräche handeln sollte, ist der Programmieraufwand immens. In etwa so, wie wenn ihr versucht, ein Blatt Papier mehr als sieben Mal in der Mitte zu falten. Irgendwann wird der Aufwand zu groß und man lässt es bleiben.

2.1.1. Ich brauche mehr Details!

Daher wird dem Spieler gegenüber nur so getan, als sei jede Entscheidung von wert. Obwohl gerade die ersten Spielstunden stets dieselben sind. Egal wie häufig man neustartet. Ansonsten wäre eine Figur recht schnell verloren und das Spiel genauso schnell zuende. Die Entwickler wollen dem Spieler eine unterhaltsame Zeit geben und sich nicht darum kümmern, dass er diese auch ein zweites Mal hat. Oder zumindest nur eingeschränkt, wenn die großen Entscheidungen, die wirklich dafür sorgen, dass man eine andere Endsequenz bekommt, erst zum Schluss auf den Spieler zukommen.
Doch das Gute ist, dass man das nur merkt, wenn man es ein zweites Mal versucht, oder jemand anderem dabei zuschaut. Wird der Zaubertrick nicht entlarvt, dann fühlt es sich an wie Magie und im Kopf des Spielers spielen sich unendlich viele Möglichkeiten ab, wie die Geschichte an der ein oder anderen Stelle hätte weitergehen können.

2.1.1.1. Jemand anderem dabei zuschauen

Hat man selbst ein Ende gefunden, dann kann es nochmal genauso interessant sein, jemand anderem über die Schulter zu schauen, wie er sich den Controller schnappt und loslegt. Einerseits erkennt man dann erst, ob die vielen Entscheidungen von wert waren. Andererseits sieh man dann, wie jemand anderes sich bei den Entscheidungen schlägt. The Walking Dead von Telltale hatte im Nachhinein nicht unbedingt viele Entscheidungen, die sich auf das Fortkommen auswirken, aber das Spiel bietet wahnsinnig emotionale Entscheidungsmöglichkeiten, die mir sogar kleine Tränen in die Augen getrieben haben.
Zu erleben, wie jemand anders regiert, wenn es darum geht, wen man von zwei Personen warum opfert, ist nicht nur moralisch wahnsinnig spannend. So kann man seinen Nebenüber ein Stück weit besser kennenlernen. Ob das auch bei Bandersnatch möglich ist, habt ihr auf diesem Wege leider nicht erfahren.
ENDE

2.1.1.2. Und trotzdem machen die Spiele Spaß

Nicht nur durch die vorgetäuschten Möglichkeiten verschaffen sich diese Entscheidungsspiele einen großen Unterhaltungswert dadurch, dass es letzten Endes auch welche gibt, die wirklich etwas bewirken. Wenn man bei Detroit: Become Human die Androiden in eine neue Ära bringt, ist das ein ganz anderes Erlebnis, als wenn man sich zu Beginn nicht bewegt und eine Figur gar keine Relevanz mehr hat im späteren Verlauf. Nimmt man sich dann die Spannung durch einen zweiten Durchlauf nicht und lebt mit seinem Ergebnis, dann ist das wahrlich Beste geschaffen, was zu erreichen das Spiel in der Lage war.
Vorausgesetzt, ein paar Charaktere sind einem ans Herz gewachsen, oder die Geschichte war mitfühlend genug, dass man wissen möchte, wie es ausgeht. Verkackt man dann eine Entscheidung oder ein Quick-Time-Event, dann ist man zurecht angefressen. Doch wie im wahren Leben, muss man es ertragen, irgendwo falsch abgebogen zu sein.
ENDE

2.1.2. Bevor wir uns hier verrennen, komm bitte zurück zu Bandersnatch.

So kann man auch Bandersnatch vorwerfen, zwar einige gute Ideen mitzubringen, sich aber letzten Endes in diesen Ideen zu verlieren und nicht konsequent genug durchzuziehen. Wir werden im Verlaufe des Filmes immer wieder zurück zum Anfang geworfen, dass unweigerlich die Frage aufkommt, wie viele Verästelungen es überhaupt gibt. Große Auswirkungen scheinen die meisten jedenfalls nicht zu haben. Dies kann man netterweise dadurch testen, dass man nach einer endgültigen Entscheidung im Mittelteil schnell zur letzten Entscheidung zurückgeworfen wird, die man dann ändern kann. Großartig neue Erkenntnisse ergeben sich dadurch nicht unbedingt. Ein leicht verändertes Ende, eine andere Reaktion der Figuren und eine andere Bewertung für das Videospiel, das die Hauptfigur programmiert, sind noch die höchsten der Gefühle. Da wäre bei etwas mehr Mühseligkeiten seitens der Drehbuchautoren mehr drin gewesen.

2.1.2.1. Was für ein Videospiel?

Die Hauptfigur programmiert innerhalb der Story von Bandersnatch ein Videospiel namens Bandersnatch. Dieses hat wie der Film auf Netflix, den ihr anschauen könnt, die Möglichkeit der Entscheidungen des Spielers. Also muss unsere Hauptfigur ihrerseits sehr viele Gabelungen und Enden durchdenken, um ans Ziel zu kommen. Durch die Entscheidungen des Zuschauers schafft er das aber mal mehr mal weniger gut, oder auch gar nicht. Leider sind die Begebenheiten, die er unterwegs erlebt selten spannend umgesetzt und spätestens mit der Idee, das ganze in einem Meta-Brei zu verwursten, haben sich die Macher überhoben. Der Zuschauer fühlt noch weniger mit, sobald der Hauptfigur gewahr wird, dass sein freier Wille durch den Zuschauer beeinflusst wird. Wie so oft heißt es also: da wäre mehr drin gewesen.
ENDE

2.1.2.2. Lohnt er sich denn trotzdem?

Allein das Eperiment muss lobend erwähnt werden. Die Umsetzung an sich leidet leider an vielen Mängeln. Allen voran die uninspirierte Meta-Story, die einem aus dem Geschehen herausreißt.
Nichtsdestotrotz würde ich mich wahnsinnig freuen, wenn noch weitere solcher Filme auf den Markt kommen würden. Es macht Spaß, selbst einmal etwas entscheiden zu dürfen und nicht nur den Drehbuchautoren hilflos ausgeliefert zu sein. Stellt euch einen Horrorfilm vor, in dem man entscheiden darf, ob man alleine geht oder besser zu Zweit bleibt. Dann muss man nicht wegen jeder dummen Entscheidung den Bildschirm anbrüllen, sondern kann sich darüber aufregen, dass die eigene, vermeintlich klügere Wahl mindestens genauso dumm war. Das setzt allerdings voraus, dass die Drehbuchautoren dem Zuschauer immer einen Schritt voraus sind. Bei Bandersnatch hinken sie leider hinterher.
ENDE

2.2. Ich möchte im Dunkeln bleiben.

Trotzdem möchte ich euch bei Bandersnatch den Tipp geben, den Film nicht nur einmal zu schauen / spielen. Inkonsequenterweise wirft er uns nämlich immer wieder selbst zurück an den Anfang oder zur letzten Station, weil er es nicht schafft, die jeweiligen Abzweigungen zu einer eigenen tragenden Story zu entwickeln. Erst dann, wenn man mehrere Pfade zum Ende bringt, kann man sich über das große Ganze seine Gedanken machen. Eine zusammenhängende Geschichte dir dadurch zwar nicht, aber immerhin ein Meta-Kommentar zum freien Willen.
Daher bringt der Rat, ihn nur einmal zu sehen, leider nicht so viel, wie bei vergleichbaren Videospielen. Allerdings kann man sich, wenn man sich doch daran hält, wenigstens vorstellen, was alles auf den anderen Wegen möglich gewesen wäre. Schaut man sich nicht alle Möglichkeiten an, wird man nie erfahren, ob es noch eine heiße Sexszene gegeben hätte zwischen unserer blassen Hauptfigur und der blaslippigen Psychiaterin. Der eigenen Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Der Fantasie der Drehbuchautoren von Bandersnatch leider schon.

2.2.1. Die Grenzen ausloten

Der Sexszene nachfolgend reist er in der Zeit vorraus, tötet sich selbst als alter Mann und zeugt seinen eigenen Urenkel mit seiner Enkelin. Als er zurückreisen will, ist die Zeitmaschine von einem Alter Ego aus einer noch entfernteren Zukunft bereits zerstört worden, der verhindern wollte, dass r sich auflöst, nachdem sein früheres Ich das Zeitliche segnete. Doch Überraschung: der Getötete war gar nicht er selbst aus der Zukunft 1, sondern sein für verschollen gehaltener Zwillingsbruder aus einem anderen Multiversum, der sich bei einer nahegelegenen Wasserstoffexplosion im Mutterleib von seinem Bruder abspaltete und fortan die Eigenschaft entwickelte, Milch aus seiner Brust zu geben. Ein ganzer Geschäftszweig ist durch seinen Tod zum Stillstand gekommen und die Zeitpolizei hat es auf unsere Hauptfigur abgesehen, nachdem sie keine Milch mehr für ihren Kaffee haben.

2.2.1.1. ZURÜCK!

Bandersnatch steht im Zeichen der Serie Black Mirror und markiert hoffnungsvoll den Beginn eines neuen Zeitalters: das Zeitalter des interaktiven Filmes. Der Konsument liegt nicht mehr nur faul auf seinem Sofa und muss sich nur bewegen, um die Chips von der Tüte in den Mund zu führen. Nein, jetzt gilt es auch, alle paar Minuten eine Entscheidung zu treffen. Eine Entscheidung, die sich maßgeblich auf die Hauptfigur(en) auswirkt. Von „esse ich Cornflakes mit Milch oder Müsli mit Joghurt?“ bis zu „springe ich vom Balkon?“ Schnitt. Krankenwagen. Docher ist bereits tot. Wieso sollste man sich auch dafür entscheiden, vom Balkon zu springen? Kinder, macht das bitte nicht nach. Dies ist reine Fiktion und sollte auch als solche verstanden werden. Und wenn ihr doch springt, schreibt bitte zuvor ein Testament und erwähnt mich wohwollend darin. Danke.
ENDE

2.2.1.2. Jetzt ist eh egal: weiter

Nachdem diese völlig unterkoffeiniert in die falsche Vergangenheit reisen, wird unsere Hauptfigur zum König eines bereits erschlossenen Planeten gewählt. Dort nimmt er sich eine für unsere Maßstäbe deformierte Lebensform als Frau und zeugt mit ihr keine Kinder, weil diese Lebensform die Tradition hat, in der Hochzeitsnacht dem Bräutigam ein Stück von einem grün leuchtenden Atomkern in den dafür vorgesehenen Schlitz im Kopf zu stecken. Nach der Prozedur hatte er zwar auch so einen Schlitz in der Schädeldecke, aber leider keine Lebensgeister mehr für die Fortpflanzung. Und wenn sie nicht gestorben ist, dann verspeist sie ihn noch heute. Dann wacht er auf und hat alles nur geträumt. Der Film beginnt von vorne. Doch ihr könnt nichts mehr entscheiden. Alles läuft nochmal so ab und er wird wieder verspeist. Und wacht wieder auf. Und wird wieder verspeist. Bis euer Fernseher oder eure Augen kaputt gehen.
ENDE

2.2.2. Innerhalb der gesetzten Grenzen bleiben

Ein aus dem Nichts kommende Kampfszene hier, ein über die Stränge schlagen dort, nur sinnvoll in die uninteressante Geschichte sind die leichten Exzesse nicht verwoben. Um sich trotzdem unterhaltsam in das Hirn des Zuschauers zu brennen, hätten die betreffenden Szenen noch gewagter und abgefahrener sein müssen. Auch wenn ich es bevorzugt hätte, wenn alles Sinn ergeben hätte. Das hätte jedoch vorausgesetzt, dass die Meta-Ebene weggelassen worden wäre. Ein Kritikpunkt, der in nahezu allen Universen angebracht werden wird. Die Meta-Geschichte, dass unsere Hauptfigur erkennt, dass er Teil eines Filmes ist, hat selten zu Jubelstürmen geführt. Hier ebenfalls nicht. Außer ihr kommt gar nicht bis dahin. Was insofern schwer wird, weil euch fast alle Wege dorthin geleiten. Und das ist und bleibt der größte und leider auch selbstzerstörerischster Kritikpunkt des ganzen Experiments.

2.2.2.1. Ein ganz normales Fazit, bitte

Tolle Idee, Umsetzung mau. Unbedingt selbst ausprobieren. Und wenn es nur darum geht, dass Netflix Klicks bekommt, um so ein Experiment noch einmal zu wagen. Und dann richtig. Mit vielen Bedeutungsvollen Entscheidungen. Mindestens vier voneinander abweichenden Storysträngen, die zu komplett unterschiedlichen Enden führen und mehreren Plotpunkten, die den Zuschauer überraschen. Das hat mir nämlich alles bei Bandersnatch gefehlt.
Deswegen meine unbedingt Empfehlung, das Ganze auszuprobieren. Viel erwarten sollte man sich nicht unbedingt, aber darum geht es beim Beginn eines neuen Zeitalters auch (noch) gar nicht. Der Weg ist leicht eingeschritten. Jetzt geht es darum, mit einer Planierraupe eine Straße zu basteln. Und auf dieser können etwaige Nachzügler leichter fahren. Ich jedenfalls freue mich darauf. Und wenn nicht, dann krame ich halt das Lustige Taschenbuch Nummer 120 wieder hervor. Dort gibt es auch eine Spielgeschichte. Und jetzt blättere weiter zu einem anderen Blog.
ENDE

2.2.2.2. Selbstzerstörung einleiten

Was hast du erwartet, was jetzt passiert? Und da wundert sich noch einer, dass Trump gewählt wurde und die AfD je nach Umfrage 20% bekommt. Wenn irgendwo steht „Selbstzerstörung einleiten“, dann bekommt man genau das, was versprochen wurde. Klar würde man gerne sehen, wie so eine Selbstzerstörung aussieht und es mal miterleben. Aber es kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Gewählt ist gewählt. Genau deswegen solltet ihr das mit größter Bedacht tun. Und gleichermaßen unter Zeitdruck. Denn Entscheidungen verändern sich. Nichts zu tun ist gleichermaßen eine Entscheidung, die Konsequenzen nach sich zieht. Mit dem Klick auf die Selbstzerstörung hast du deine getroffen. Ich bedanke mich, dass du dieses Experiment bis hierhin gewagt hast, muss aber mit den Worten schließen, dass du verloren hast. Und dabei ist das eine Filmkritik und gar kein Spiel, bei dem man verlieren kann. DU HAST TROTZDEM VERLOREN!
ENDE

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9 Gedanken zu “Bandersnatch – Wähle deine eigene Filmkritik (mit 16 verschiedenen Enden)

  1. Ein wirklich interessanter Ansatz, passend zum Film. Allerdings ist das ganze dann weit von einer Filmkritik entfernt, was soll’s hat Freude gemacht.
    Vielleicht schau ich mir den Film an.
    Es hat übrigens im WordPress Reader funktioniert, man braucht nur Selbstdisziplin. Mein Pfad war übrigens 1.2.2.2

    Gefällt 1 Person

  2. Eine sehr kreative Idee für eine Besprechung zu dem Film. Mein gewählter Weg deckt sich dann sogar ziemlich exakt mit meiner Meinung. Das Problem ist beinahe dasselbe, das ich mit den meisten Black Mirror Episoden habe. Es beginnt eine interessante Erzählung, dann im letzten Drittel muss die These der Folge eingeführt werden. Notfalls auch mit dem Vorschlaghammer, selbst wenn das erzählerische Gerüst drumrum unter der Last verdächtig zu knirschen anfängt.

    Bandersnatch hat dann den Nachteil, dass hier nicht mal eine These zu aktueller Technologie im Raume steht, die man weise abnicken könnte. Stattdessen geht es um (und ich zitiere hier Time Bandits) „irgendwas mit freiem Willen“ und Geschichtenerzählen an sich. Der Zuschauer selbst wird zur Figur, netflix wird erwähnt und… Mist, wieder kein befriedigendes Ende, also nochmal. Zum Ende hin fiel es für mich wirklich ausenander.

    Will Poulter wird übrigens immer Lee Carter aus Son of Rambow für mich sein!

    Gefällt 1 Person

    • Son of Rambow habe ich nie gesehen, daher wird er für mich immer der Glückspilz sein, der Jennifer Aniston und Emma Roberts innerhalb von einer Minute küssen durfte.

      Hast du Bandersnatch denn komplett „durchgespielt“, oder dich nur für einen Weg entschieden und es dann sein gelassen? (meine rauszulesen, dass du etwas mehr rumprobiert hast)
      Wie bei einigen Wegen geschrieben, hoffe ich schwer, dass sie das Konzept etwas mehr ausreizen (auch wenn es, wie ich selbst erfahren habe, extrem viel Aufwand ist)

      Gefällt 1 Person

      • Ich hab das mit ein paar Freunden geinteraktet. Was demokratische Entscheidungen verlangte. Wir haben uns dann irgendwann entschieden, wir wollen sehen, ob wir die Wertung für das Spiel auf 5 Punkte bekommen können. Das hat nach einigen(!) Versuchen auch geklappt und war ein „echtes“ Ende mit Selbstbezug auf den Film, Abspann etc.

        Ich weiß noch von dem Zeitreise-Ende und ahne, wie wir das hätten erreichen können. Aber noch mehr zu versuchen, dafür hab ich jetzt nicht die Motivation.

        Da würde mich mal Statistik interessieren, wie viele Nutzer das voll ausreizen.

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        • Es ist halt auch irgendwie bezeichnend, dass entgegen der Spiele mit Entscheidungsmöglichkeiten hier explizit mehrere Variaten durchgeguckt werden müssen, um dahinter schauen zu können. Jedes Ende für sich gibt leider noch nichts her (und alle zusammen jetzt auch nicht so viel mehr ^^)
          Bezweifle, dass das sonderlich viele waren. aber ja, die Statistik würde mich auch interessieren

          Gefällt 1 Person

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